Mittwoch, November 15, 2006

Animator vs. Animation

Was passiert wenn sich die Kreation gegen ihren Schöpfer wendet wird hier auf eindringliche Weise visualisiert:


Ein Schreckenszenario für jeden Grafikdesigner. Oje, ich fürchte nach diesen Filmchen werde ich heute Nacht sicher von Alpträumen geplagt.

(ursprünglich gefunden bei spreeblick.com)

Ösophagogastroduodenoskopie

"Ösophagogastroduodenoskopie" was für ein gruseliges Wort für einen noch gruseligeren Vorgang.

Dienstag, November 14, 2006

Die Simpsons und ihr Film

Juhuuu! Der erste Trailer zum Simpsonfim, der übrigens sehr hübsch gemacht ist.

Bis zum Kinostart am 27. Juli 2007 dauert es aber leider noch.

Montag, November 13, 2006

Kinder der Menschheit

Die Erde im Jahre 2027, die Menschheit steht am Rande der Auslöschung weil aus unerklärlichen Gründen seit 18 Jahren keine Kinder mehr geboren werden. Hoffnungslosigkeit und Resignation haben sich unter der Bevölkerung breit gemacht. Städte und Strassen sind grau und verkommen zusehends. Niemand scheint das noch zu kümmern. Groß Britannien hat sich zu einem autoritären Staat gewandelt in dem Angst und Gewalt regieren. Terrorismus steht an der Tagesordnung. Ein Strom von Einwanderern und Flüchtlingen versucht im Land Fuß zu fassen, jedoch begegnet ihnen die Regierung mit strengen Einbürgerungsgesetzten. Die Polizei macht Jagd auf illegale Einwanderer, sperrt sie in Käfige und verfrachtet sie zusammen mit anderen Gesetzesbrechern in abgeriegelte Ghettos. Assoziationen mit den Konzentrationslagern des dritten Reiches drängen sich auf. Vor diesem Zukunftsszenario spielt der Film „Children of Men“.

Während des Films folgt man Theo Faron durch die Geschichte und weicht ihm als Zuschauer nie von der Seite. Wegen eines Gefallens seiner Exfrau gegenüber und für Geld, hilft Theo einer jungen Frau namens Kee dabei, das Land zu verlassen. Wie sich später herausstellt, erwartet Kee ein Kind und ist deswegen gezwungen zu fliehen. Ihre Schwangerschaft wirkt in dieser kinderlosen Welt wie ein Wunder und eine terroristische Gruppierung will sie daher für ihre eigene Zwecke missbrauchen.

„Children of Men“ basiert auf den gleichnamigen Roman von P. D. James. Für die filmische Umsetzung ist Alfonso Cuaron verantwortlich. Er zeichnet in spannenden und detaillierten Bildern eine düstere Welt, in der Menschen in Apathie und Depression verfallen sind. Alles wirkt dreckig und verwahrlost. Auch bei den wenigen aber eindrucksvollen Actionsequenzen fährt Cuaron eine harte und kompromisslose Gangart. Da die Kamera dabei als Begleiter des Hauptcharakters fungiert, wirken diese Szenen auch sehr intensiv.

Bei der Besetzung hat Herr Cuaron auch ein gutes Händchen bewiesen. Clive Owen spielt seinen Theo, der zwischen Zynismus, Resignation, Selbstzweifel und Hoffnung schwankt, sehr überzeugend und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Ein Highlight ist auch Michael Caine, der einen immer positiv gestimmten Alt-Hippie spielt und durch ein paar humorvolle Momente die düstere Geschichte etwas aufhellt. Ein weiteres bekanntes Gesicht in der Besetzung ist Julianne Moore, jedoch ist ihr Auftritt leider recht kurz.

Ein Kritikpunkt meinerseits an dem an sich spannenden und gelungenen Film ist jedoch der Mangel an Hintergrundinformation. Es wird nicht erklärt warum die Menschheit sich nicht mehr fortpflanzen kann. Es wird auch nicht darauf eingegangen wie es in anderen Teilen der Welt aussieht und warum die britische Regierung so hart gegen illegale Einwanderer vorgeht. Diese Dinge muss man einfach als gegeben akzeptieren. Es könnte aber Absicht dahinter stecken, damit der Zuschauer sich auch nach dem Abspann noch Gedanken über den Film macht. Bei mir und einem Freund hat es jedenfalls funktioniert, wir haben danach noch rege über die Möglichkeiten für das Zustandekommen einer solchen Welt diskutiert und philosophiert. Vielleicht gibt es ja in Buchvorlage mehr Hintergrundinformationen.

Im Großen und Ganzen halte ich „Children of Men“ für einen ausgezeichneten Film und vergebe auf meiner persönlichen Wertungsskala 8 von 10 Punkten.

Donnerstag, November 09, 2006

Das nervt!

Movieman.de hat die 10 nervigsten Dinge aufgelistet, welche DVD-Produzenten so auf ihren Silberlingen verbrechen können. Dieser Liste möchte ich hiermit meine Zustimmung aussprechen.

Ich verfluche ja jedes Mal lauthals die Verantwortlichen, wenn wieder einmal nach dem Einlegen der DVD ein Raubkopiererspot kommt. Was behelligen die mich mit dem Scheiß? Ich habe für diese DVD bezahlt! Die Raubkopierer erreichen sie mit dem Dreck eh nicht, oder glauben die wirklich, die Leute lassen den dämlichen Spot dabei, wenn sie den Film kopieren oder zum Download anbieten? Sicher nicht.

Dienstag, November 07, 2006

Eine Reise durch US und A

Viel hat nicht mehr gefehlt und ich könnte die Zeilen hier jetzt nicht schreiben. An einem denkwürdigen Abend im Kinosaal 8 (Reihe 11, Sitz 9) des hiesigen Multiplex-Kinos hätte ich mir fast mein Leben aus dem Leib gelacht. Ich befürchtete schon ersticken zu müssen, wenn das nicht bald aufhörte. Diese seltene „Nahtod-Erfahrung“ bescherte mir der Film „Borat“. Was ich so nebenher aus den Augenwinkeln beobachten konnte, erging es den anderen Kinobesuchern nicht viel besser als mir. „Borat“ ist wohl einer der witzigsten, brachialsten, politisch inkorrektesten, abartigsten und subtil kritischsten Filme dieses Jahres. Es wird einem nur wenige Gelegenheiten zum Luft holen und durchatmen geboten.

Der Humor und die Witze sind äußerst derb und greifen in der Regel unter die Gürtellinie, meistens auch noch weit darunter. Die Sprüche, die der kasachische Reporter Borat so los lässt, sind rassistisch, frauenfeindlich, antisemitisch, wenden sich gegen Behinderte und sind dermaßen rückständig und politisch inkorrekt, dass einem eigentlich schlecht werden sollte. Er nimmt die Vorurteile und Ressentiments, welche in unserer so aufgeklärten westlichen Gesellschaft mancherorts leider noch immer zu finden sind, bläht sie auf bis ins extreme und gibt diese somit der Lächerlichkeit preis.

Kasachstan hat sich ja im Vorfeld darüber aufgeregt, dass ein falsches Bild von dem Land kommuniziert wird. Ich halte jedoch den Wirbel darüber seitens der kasachischen Regierung für übertrieben. Es müsste eigentlich jedem Zuseher bewusst sein, das der Reporter Borat nur eine Kunstfigur ist und die Aufnahmen, welche in Kasachstan spielen, alle nur inszeniert sind. Das Ansehen des Landes in der Weltöffentlichkeit wird durch den Film nur wenig Schaden nehmen, wenn überhaupt. Ich würde sogar behaupten, dass der Bekanntheitsgrad von Kasachstan dadurch nur noch gestiegen ist. Anders sieht es meiner Meinung nach bei den USA aus, welche Borat im Film bereist. Hier offenbaren sich Abgründe in der amerikanischen Gesellschaft, welche mir schon zu denken gegeben haben. Angeblich seien die Szenen, in denen Borat mit amerikanischen Bürger zusammen trifft, alle echt, also die Leute glaubten wirklich einen kasachischen Reporter vor sich zu haben und keinen britischen Komiker, der sie verarscht. Wenn das wirklich wahr ist, dann darf sich Amerika jetzt ein bisschen schämen.

Ich muss dem guten Herrn Sacha Baron Cohen meine Bewunderung aussprechen. Er spielt seinen Borat äußerst famos und schafft es in jeder noch so absurden Situation seine Rolle aufrecht zu erhalten. Den Mut zu haben, die Leute mit so viel Frechheit und Schamlosigkeit hinters Licht zu führen, ist auch äußerst bemerkenswert. Seine TV-Show konnte ich leider nur sehr selten sehen. Entweder hatte ich keine Zeit oder der Sendetermin war zu spät in der Nacht. Herrn Cohens nächstes Projekt soll sich angeblich um Bruno, dem schwulen Styleberater aus Österreich, drehen. Auf den Film bin ich schon mal gespannt.

Ich habe mich bei „Borat“ gekringelt vor Lachen, daher gibt es auf meiner persönlichen Wertungsskala 10 von 10 Punkten.

Ach ja, auf Nahrungsaufnahme während des Filmes sollte man lieber verzichten, außer man will Popcorn und Cola bei einem Lachanfall durch die eigene Nase dem Vordermann ins Gnack rotzen.

Tot oder lebendig

Wenn man vom Drehbuch ausgeht, dann war der Autor wahrscheinlich schon zu dreiviertel tot, als er diese eine A4 Seite voll kritzelte und dem Regisseur in die Hand drückte. Von der dargebotenen schauspielerischen Leistung kann man auch nicht gerade behaupten, sie sei lebendig. Das einzige was vor Leben sprühte, waren die Kampf- und Actionsequenzen. Aber seien wir ehrlich, wer einen exzellenten Kinofilm auf Basis einer Prügelspielreihe für Konsolen erwartet, ist selber Schuld. Meine Erwartungen waren daher sehr niedrig geschraubt, als ich das Kinoticket für „Dead or Alive“ kaufte.

Warum habe ich mir dann eigentlich den Film angetan? Zum einen liegt es wahrscheinlich an der emotionalen Rezension, welche in der vorigen Ausgabe der GEE stand, und zum anderen dachte ich mir, dass man hin und wieder mal auch am Bodensatz der cineastischen Ergüsse schnuppern sollte um dann die wirklich großartigen Filme besser würdigen zu können. Aber „Dead or Alive“ war eigentlich gar nicht sooo schlimm. Die Kampfsequenzen waren recht passabel und es gab auch den einen oder anderen guten Gag, obwohl die meisten Lacher im Film wohl eher unfreiwillig provoziert wurden. Die Darstellerinnen sind ja auch nicht gerade hässlich und es wird ihnen recht häufig die Möglichkeit geboten in knappen Outfits dem Publikum zu beweisen, dass die regelmäßigen Besuche im Fitnessstudio nicht umsonst waren.

Unterm Strich habe ich mich bei „Dead or Alive“ eigentlich recht gut unterhalten, vermutlich, weil ich mir nur sehr wenig erwartet hatte und es dann nur noch besser kommen konnte. Jedoch noch mal würde ich mir den Film nicht anschauen. Daher gibt das auf meiner persönlichen Wertungsskala 3 von 10 Punkten.

Donnerstag, November 02, 2006

Juhuuu! Geschafft!

Gestern, kurz vor Mitternacht, habe ich das letzte Lied im Karriere-Modus von "Guitar Hero" geschafft und habe somit den Rang Legende erreicht. Dieser Umstand ist für mich deshalb so bemerkenswert, da ich schon vor Monaten alle anderen Songs durch hatte und nur noch diesen einen brauchte. Bei meinen damaligen Versuchen das Lied zu meistern scheiterte ich auf kapitale Weise schon in den ersten 20 Sekunden, aber gestern war ich endlich erfolgreich. Es war ein harter Kampf. Nicht nur einmal bestrafte mich das Publikum mit Buh-Rufe für meine Fehler, aber letztendlich habe ich es doch geschafft. Der Tag war gerettet. Solch kleine Erfolge können einem das Leben versüßen.

Ach ja, das Lied an dem ich mich so abgemüht habe heißt "Bark at the Moon" und stammt von Ozzy Osborne.
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