Zuerst mal was zur 360er Kreuzschachtel: Ich war im ersten Moment erschrocken, wie laut das Teil im laufenden Betrieb ist. Zwar habe ich sie schon vorher mal bei einem Freund in Action erleben können, aber da ist mir die Geräuschentwicklung nicht dermaßen negativ aufgefallen. Zum Glück beginnt man das Geplärre der Konsole zu ignorieren, sobald man in ein Spiel vertieft ist.
Xbox Live wäre eine tolle Sache, nur ist mir der Zugang dorthin noch verwährt. Zumal ich zu Hause keinen brauchbaren Internetzugang habe und im Büro passt der Xbox die derzeitige MTU-Einstellung des Routers nicht. Da der Router vom Zugangsprovider gestellt wird und ich daher an den Einstellungen nicht selber rumfummeln darf, muss ich darauf warten, bis es der zuständige Techniker macht. Der wiederum wusste bis vor kurzem nicht, ob er das überhaupt machen darf, da es sich dabei um eine Extrawurscht handelt und er vorher die Erlaubnis von seinem Chef braucht. Mal schauen wie sich das entwickelt.
Viva Pinata: Ein Spiel in dem man auf der Xbox Knuddelviecher pflegen und züchten kann und das von Sex und Gewalt geprägt ist. Gewalt deshalb, weil die Knuddelviecher unter anderem gegeneinander kämpfen. Dabei bewerfen sie sich mit so großen Leuchtdingern bis eines der Viecher platzt und sich somit dessen Innereien auf der Wiese verteilen. Die anderen Knuddelviecher stürmen dann heran, um die sterblichen Überreste zu fressen. Sex gibt es, wenn man zwei willige Viecher zusammen bringt. Darauf folgt ein Vorspiel, das man selber bestreiten muss. Den eigentlichen Geschlechtsakt vollführen die Viecher dann aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Wäre es ein PC-Spiel, dann gäbe es sicher schon einen Patch, durch den man den Viechern beim Kopulieren zusehen kann.
Viva Pinata ist ein richtiges Sandkastenspiel mit vielen Möglichkeiten und Freiheiten. Mit jeder vergangenen Spielstunde wächst aber auch die Komplexität. Die ersten Stunden in meinem Garten habe ich zunächst ziemlich planlos verbracht und alles Mögliche ausprobiert. Inzwischen bin ich jedoch an einen Punkt angelangt, an dem ich mir langsam ein Konzept für meinen Garten überlegen sollte, da dort momentan Chaos und Anarchie herrscht und ich den Überblick verloren habe.
Hexic HD: ein Xbox Live Arcade Titel, der sich schon vorab auf der Festplatte befindet. Was für ein grässliches Spiel. Fällt unter die gleiche Kategorie wie Tetris und derzeit könnte ich Stunden damit verbringen es zu zocken. Da kauf ich mir eine teure Hochleistungs-Spielkonsole und nutze sie dann für ein Spiel, dass auf jedem uralt Computer laufen würde. Wie dekadent!
Advance Wars - Dual Strike: ein rundenbasiertes Strategiespiel für den Nintendo DS. Endlich bin ich mal dazu gekommen dieses Spiel richtig zu zocken, und es macht süchtig. Ich könnte da stundenlang, würden die Charaktere zwischen drin nicht so viel quatschen, aber das ist wieder mal typisch japanisch. Genau wie die theatralischen Posen, wenn eine Spezialfähigkeit eingesetzt wird. Unterm Strich ist das aber nicht so schlimm, das Spiel macht trotzdem Spaß.
Mittwoch, April 11, 2007
Zum Thema "300"
Wer mit der Zeitlupe und dem Look seine Probleme hat und nicht schon bei den Trailer freudig in die Hose ejakulierte, dem sei allerdings angeraten einen wirklich großen Bogen “300″ zu machen,...Der Satz hat was. Gefunden in der Kritik zu "300" bei den Fünf Filmfreunden.
Freitag, April 06, 2007
Da war ja noch was
So, jetzt geht es ab in das lange Wochenende und diesmal werde ich hoffentlich wieder ein bisschen Zeit zum zocken finden, oder zum lesen, oder zum Radfahren, wenn es schönes Wetter gibt. Aber ich sollte mir nicht zu viel vornehmen, denn alles alles schaffe ich ja sowieso nicht. Wie auch immer, ich wünsche dann allen, die hier eventuell noch vorbeischauen, ein entspanntes Osterwochenende.
Das ist Sparta!!!
Dreihundert Spartiaten, unter der Führung von König Leonidas, kämpfen gegen das hunderttausende Mann zählende Heer des Perserkönigs Xerxes. Mit Muskeln bepackte Männer schlitzen, schlagen und stechen sich durch die Gegnermassen, dass es nur so eine Freude ist. Da werden Körper mit Speeren durchbohrt, Gliedmaßen abgehackt und mit Kurzschwertern Kehlen aufgeschnitten. Das alles in perfekt durchgestylten Bildern, die trotz all der Gewalt zum danieder knien schön sind. Beinahe jede Szene ist von solch einer kolossalen ästhetischen Großartigkeit, sodass ich sie am liebsten einfrieren und als Gemälde an die Wand hängen würde. Noch immer bin ich berauscht von der Bildgewalt.Natürlich könnte man kritisieren, dass die Handlung von „300“ recht simpel ist und das es den Charaktere an Tiefe fehlt. Weiter könnte man auch beanstanden, dass die Dialoge nur so vor Pathos triefen. Ja, das stimmt alles und bei irgendeinem anderen Film wären das für mich massive Kritikpunkte, aber wisst ihr was? Darauf geschissen! Es kann einfach nicht genug Pathos in den Dialogen geben und eine Handlung stört doch nur. Ich will stahlharte Kämpfer sehen, wie sie in perfekt choreographierten Bewegungen Gegnerscharen nieder machen oder sich in großen Posen werfen und große Reden schwingen. So was gibt es in „300“ reichlich zu sehen.
„300“ ist wahrlich einer jener Film, bei denen es geradezu Pflicht ist, sie auf einer gewaltigen Leinwand in einem dunklen Kinosaal mit voll aufgedrehter Soundanlage zu genießen. Apropos Sound, diese Musik. Klassisches Orchester vermischt mit Elementen aus der Rockmusik untermalen das epische Schlachtgemälde nahezu perfekt, einfach herrlich.
Ich werde wahrscheinlich zu den Ersten gehören, die in die Geschäfte stürmen, sobald der Film auf DVD erscheinen wird. Es ist wohl überflüssig noch zu erwähnen, dass „300“ eine volle 10 auf meiner persönlichen Wertungsskala bekommt.
(Ich sollte vielleicht noch anmerken, dass ich diesen Text nahezu direkt nach dem Kinobesuch geschrieben habe und daher noch völlig von Sinnen war)
Mittwoch, April 04, 2007
So, jetzt habe ich es getan
Ich habe Microsoft nun 435 Euronen in ihren raffgierigen Rachen geworfen. Mögen sie daran ersticken.
Dienstag, April 03, 2007
Ihre Majestät die Königin
„The Queen“ ist ein Film über die Königin Elizabeth II und wie sie die Tage nach dem Tod von ihrer Ex-Schwiegertochter Diana am 31. August 1997 erlebt hatte. Damals wurde die Königin wegen ihrem Verhalten nach Außen hin angesichts der Umstände von der Öffentlichkeit barsch kritisiert. Stephen Frears versucht mit seinem Film mehr Licht in die Angelegenheit zu bringen. Heraus gekommen ist ein Stück Kino, das ein wenig hinter die Kulissen blickt und den Menschen zeigt, der hinter dem hohen Königsamt steht. Man sieht eine Frau deren Leben schon von Jugend an von Traditionen und Protokollen bestimmt wird und aus deren festen Umklammerung sie sich nur mühevoll lösen kann.„The Queen“ ist ein Wechselspiel zwischen bissig humorvollen Szenen und ernsten, teilweise sogar berührenden, Momenten. Mir hat es gefallen, da man Menschen, welche sonst nur heraus geputzt bei festlichen Ereignissen zu sehen sind, mal bei ihren alltäglichen Aktivitäten beobachten kann. Die Royals sind dann nicht nur obskure Figuren aus einer eigenen kleinen adeligen Welt, nein man nimmt sie als Menschen war, die morgens auch gerne mal länger schlafen würden und sich auch hin und wieder unsicher fühlen. Trotzdem ist „The Queen“ ein fiktiver Film und sollte nicht als Dokumentation der Ereignisse missverstanden werden. Die Filmemacher spekulieren mit ihrem Werk darüber, was damals hinter den verschlossenen Türen des Königshauses vorging. Sie bleiben dabei aber immer realistisch und völlig glaubwürdig.
In „The Queen“ gibt es einige Momente, die mir sicher noch länger in Erinnerung bleiben werden. Da wären zum Beispiel die starken Unterschiede zwischen dem jungen modernen Tony Blair und der Königin, was die Kinderstube und den gesellschaftlichen Hintergrund angeht. Am eindrucksvollsten manifestiert sich dieser Kontrast in einem Telefonat am frühen Morgen zwischen den beiden. Blair sitzt dabei zu Hause zwischen IKEA-Möbeln im T-Shirt und Jogginghose, während in der Küche seine Familie lautstark ihr Frühstück einnimmt. Die Königin stattdessen, steht in der alten edel eingerichteten Bibliothek auf ihrem schottisch Landsitz, bereits ordnungsgemäß heraus geputzt und bereit für die morgendliche Jagd. Ebenfalls ein netter Anblick war es auch die Königin, gekleidet in einem dunklen schlichten Mantel, kräftigem Schuhwerk, einem Kopftuch und ihrer großen Brille, hinter dem Steuer eines alten Land Rover Geländewagens zu sehen, der gerade über einen holprigen Forstweg rumpelt, inmitten der schottischen Wildnis.
Unterm Strich ist „The Queen“ ein netter Film, der mich gut unterhalten und mir einen interessanten Einblick in eine Welt gegeben hat, von der ein Normalsterblicher ansonsten nur die schöne Fassade zu sehen bekommt. Auf meiner persönlichen Wertungsskala gibt das 7 von 10 Punkten.
Sonntag, April 01, 2007
Steck im Dreck
Es gibt Momente im Leben, da sitzt man richtig fest und kommt nicht mehr weiter. Da muss man dann hart kämpfen und sich winden, um sich wieder zu befreien zu können, ansonsten ist man verloren. So geschehen heute mir. Nachdem das Verhältnis Dreck Wasser im hauseigenen Teich zugunsten des Drecks stand, war es erforderlich einen Bagger zu engagieren, der diesen Umstand änderte. Da ich mich gestern schon zwischen irgendwelchen Hausfrauen durch den Supermarkt rempeln musste und das Wochenende daher nun eh schon scheiße angefangen hatte, wurde ich heute auch noch dazu auserkoren am Abfluss des Teichs rum zu fummeln, damit der Gatsch das Rohr nicht verstopfen konnte. So stand ich nun in Gummistiefeln im schlammigen Wasser des ziemlich leeren Teichs und stocherte im Dreck.
Der Baggerfahrer arbeitete sich inzwischen mit seinem Gerät zu meiner Position durch. Ich bemerkte davon nichts, da meine volle Aufmerksamkeit dem Fummeln und Stochern am Abflussrohr galt. Der Bagger, wenig zimperlich, haute seine Schaufel gefühlte 2 cm neben mir in den Schlamm. Ich, wesentlich zimperlicher, bekam einen Schreck und wollte aus dem Weg springen, ging aber nicht, da der Gatsch mich äußerst gut im Griff hatte. Vor meinem geistigen Auge sah ich schon die Schlagzeile: Bagger zermalmt Büroangestellten der gerade im Dreck steckte. Ein unschöner Tod. So wollte ich nicht abtreten. Viel schöner wäre es an Überfressung zu sterben, nachdem ich versehentlich nachts in einer Schokoladenfabrik eingeschlossen wurde, oder nach der heldenhaften Rettung einer Katze aus dem lichterloh brennendem Haus von der heran rasenden Feuerwehr überfahren zu werden. So sollen Tode ausschauen. Ein schöner Tod, den mein Brüderchen immer gerne erwähnt, wäre es auch mit 80 Jahren vom jungen eifersüchtigen Ehemann erschlagen zu werden, nachdem er einen beim heißen ungestümen Liebesspiel mit seiner 23jährigen Frau erwischt hat.
Wie auch immer, mir ist dann zum Glück doch nichts passiert, außer natürlich, dass ich von oben bis unten in Dreck paniert war und nun vom vielen Rumfummeln an der Innenseite es Daumens eine Blase habe.
Der Baggerfahrer arbeitete sich inzwischen mit seinem Gerät zu meiner Position durch. Ich bemerkte davon nichts, da meine volle Aufmerksamkeit dem Fummeln und Stochern am Abflussrohr galt. Der Bagger, wenig zimperlich, haute seine Schaufel gefühlte 2 cm neben mir in den Schlamm. Ich, wesentlich zimperlicher, bekam einen Schreck und wollte aus dem Weg springen, ging aber nicht, da der Gatsch mich äußerst gut im Griff hatte. Vor meinem geistigen Auge sah ich schon die Schlagzeile: Bagger zermalmt Büroangestellten der gerade im Dreck steckte. Ein unschöner Tod. So wollte ich nicht abtreten. Viel schöner wäre es an Überfressung zu sterben, nachdem ich versehentlich nachts in einer Schokoladenfabrik eingeschlossen wurde, oder nach der heldenhaften Rettung einer Katze aus dem lichterloh brennendem Haus von der heran rasenden Feuerwehr überfahren zu werden. So sollen Tode ausschauen. Ein schöner Tod, den mein Brüderchen immer gerne erwähnt, wäre es auch mit 80 Jahren vom jungen eifersüchtigen Ehemann erschlagen zu werden, nachdem er einen beim heißen ungestümen Liebesspiel mit seiner 23jährigen Frau erwischt hat.
Wie auch immer, mir ist dann zum Glück doch nichts passiert, außer natürlich, dass ich von oben bis unten in Dreck paniert war und nun vom vielen Rumfummeln an der Innenseite es Daumens eine Blase habe.
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Die Hemmschwelle, mir jetzt sofort eine Xbox 360 zu kaufen, ist gerade auf ein gefährlich niedriges Niveau gesunken. Noch ringe ich mit mir...
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