Freitag, November 09, 2007
Zu einer Oper-Vorstellung ins Kino gehen
Na das hört sich mal ja mal irgendwie interessant an: Die hiesige große Kinokette zeigt demnächst "Live-Übertragungen" von Opern in ihren großen Kinosälen. Mit einer leibhaftig vor Ort erlebten Opernaufführung wird das sicher nicht vergleichbar sein, aber wenn die Bild und Tonqualität stimmt, dann kann ich mir vorstellen, dass das schon eine interessante Erfahrung sein kann. Außerdem muss man sich fürs Kino nicht so auftakeln und das Geldbörsl wird auch weniger beansprucht. Jedoch habe ich meine Zweifel, ob das wirklich "live" ist.
Labels:
Fundgrube
Donnerstag, November 08, 2007
Ein Fernsehabend zum depressiv werden.
Gestern bin ich recht spät aus dem Büro nach Hause gekommen und habe mich etwas lustlos vor den Fernseher gesetzt. Zunächst läuft dieser Fernsehfilm über diesen Contergan-Skandal aus den 50er und 60er des vorigen Jahrhundert. Der erste Teil war jetzt nicht so besonders aber trotzdem ist es eine traurige Geschichte die schon mal die Stimmung drückt.
Gleich darauf folgt eine leichte Entspannung mit Lebens(t)räume, wo Hausbesitzer zeigen dürfen, wie schön ihr Haus doch ist. Die Räume im Erdgeschoss wirkten in dem vorgestellten Haus aber etwas antiseptisch. Hier und da standen ein paar Dekorationsobjekte rum aber ansonsten war mir das alles viel zu aufgeräumt und perfekt arrangiert. Anders sah es im Obergeschoss aus, da war alles schön vollgestopft und man merkte, ja da wohnt wer.
Dann ging es mit der ZIB 2 depressiv weiter. Erstes Hauptthema: Schießerei in finnischer Schule. Auch eine traurige Geschichte. Zweites Hauptthema: Haftentlastungspaket. Es geht dabei darum, das Häftlinge früher auf Bewährung in die Freiheit entlassen werden. Als Studiogast wurde Peter Westenthaler eingeladen, der Chef einer recht „konservativen“ Kleinpartei mit starkem Hang zum Populismus. Wieso die Verantwortlichen beim ORF für die Diskussion ausgerechnet den geholt haben verstehe ich nicht. Herr Westenthaler war hauptsächlich damit beschäftigt sich in seiner populistischen Schlammpfütze zu suhlen und sich laut darüber zu empören, dass das ein Skandal ist und die ganzen Verbrecher eigentlich alle bis zum Rest ihres Lebens eingesperrt gehören. Ich hab schon darauf gewartete, dass er lautstark die Einführung der Todesstrafe fordert, hat er dann aber doch nicht. Eine konstruktive Diskussion über das Für und Wider der früheren Haftentlassung fand nicht statt, da hätte man das Ganze auch gleich lassen können. Ich habe mich jedenfalls unnötigerweise darüber geärgert.
Nach der ZIB gab es eine Dokumentation über die Opfer des Contergan-Skandals. Einerseits war die Sendung traurig, aber andererseits wieder nicht, da die vorgestellten Fälle trotz ihrer körperlichen Einschränkungen offenbar ein erfülltes Leben hatten und noch haben. Schlimm finde ich nur, dass die Herstellerfirma von Contergan nun schon seit 10 Jahren den Opfern keine finanziellen Unterstützungen mehr zukommen lässt.
Zum Abschluss gab es im Vergleich zum vorangegangenen Programm geradezu leichte Unterhaltung. Das qualitativ immer recht hochwertige Weltjournal brachte ein Sendung über das Fernsehprogramm in anderen Ländern. Konkret ging es dabei um Russland, China und Senegal. Neben politischen Verstrickungen der Fernsehsender mit den jeweiligen Regierungen, wurde auch das Unterhaltungsprogramm näher beleuchtet. Hochinteressant, kann ich nur sagen. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der eine Clip aus einer russischen Unterhaltungsshow, in der man einer prominenten russischen Schauspielerin einen Streich gespielt hat. Die war nämlich gerade gemütlich einkaufen, während derweilen sich ein russischer Panzer auf ihren nagelneuen BMW geparkt hat. Eigentlich wollte ich den Clip hier verlinken, konnte ihn im Netz aber auf die Schnelle nicht finden.
Gleich darauf folgt eine leichte Entspannung mit Lebens(t)räume, wo Hausbesitzer zeigen dürfen, wie schön ihr Haus doch ist. Die Räume im Erdgeschoss wirkten in dem vorgestellten Haus aber etwas antiseptisch. Hier und da standen ein paar Dekorationsobjekte rum aber ansonsten war mir das alles viel zu aufgeräumt und perfekt arrangiert. Anders sah es im Obergeschoss aus, da war alles schön vollgestopft und man merkte, ja da wohnt wer.
Dann ging es mit der ZIB 2 depressiv weiter. Erstes Hauptthema: Schießerei in finnischer Schule. Auch eine traurige Geschichte. Zweites Hauptthema: Haftentlastungspaket. Es geht dabei darum, das Häftlinge früher auf Bewährung in die Freiheit entlassen werden. Als Studiogast wurde Peter Westenthaler eingeladen, der Chef einer recht „konservativen“ Kleinpartei mit starkem Hang zum Populismus. Wieso die Verantwortlichen beim ORF für die Diskussion ausgerechnet den geholt haben verstehe ich nicht. Herr Westenthaler war hauptsächlich damit beschäftigt sich in seiner populistischen Schlammpfütze zu suhlen und sich laut darüber zu empören, dass das ein Skandal ist und die ganzen Verbrecher eigentlich alle bis zum Rest ihres Lebens eingesperrt gehören. Ich hab schon darauf gewartete, dass er lautstark die Einführung der Todesstrafe fordert, hat er dann aber doch nicht. Eine konstruktive Diskussion über das Für und Wider der früheren Haftentlassung fand nicht statt, da hätte man das Ganze auch gleich lassen können. Ich habe mich jedenfalls unnötigerweise darüber geärgert.
Nach der ZIB gab es eine Dokumentation über die Opfer des Contergan-Skandals. Einerseits war die Sendung traurig, aber andererseits wieder nicht, da die vorgestellten Fälle trotz ihrer körperlichen Einschränkungen offenbar ein erfülltes Leben hatten und noch haben. Schlimm finde ich nur, dass die Herstellerfirma von Contergan nun schon seit 10 Jahren den Opfern keine finanziellen Unterstützungen mehr zukommen lässt.
Zum Abschluss gab es im Vergleich zum vorangegangenen Programm geradezu leichte Unterhaltung. Das qualitativ immer recht hochwertige Weltjournal brachte ein Sendung über das Fernsehprogramm in anderen Ländern. Konkret ging es dabei um Russland, China und Senegal. Neben politischen Verstrickungen der Fernsehsender mit den jeweiligen Regierungen, wurde auch das Unterhaltungsprogramm näher beleuchtet. Hochinteressant, kann ich nur sagen. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der eine Clip aus einer russischen Unterhaltungsshow, in der man einer prominenten russischen Schauspielerin einen Streich gespielt hat. Die war nämlich gerade gemütlich einkaufen, während derweilen sich ein russischer Panzer auf ihren nagelneuen BMW geparkt hat. Eigentlich wollte ich den Clip hier verlinken, konnte ihn im Netz aber auf die Schnelle nicht finden.
Labels:
Gesellschaftspolitisches
Sonntag, November 04, 2007
Angespielt
Es ist mal wieder Zeit für Spiele, daher nun mal eine kurze Auflistung an Titeln, in die ich mal rein geschnuppert habe:

Cooking Mama (Wii)
In Cooking Mama darf man als geneigter Spieler nach Rezept Zutaten vorbereiten, klein hacken, anbraten, umrühren und so weiter. All das unter dem gestrengem Auge der Mama, die jede Tätigkeit am Ende mit „Sehr gut“ oder auch „Anstrengend“ kommentiert, oder auch genervt selbst Hand anlegt, wenn man es vorher total versaut hat. Cooking Mama ist ein recht skurriles Stück Software, wie es nur den Japanern einfallen kann. Das Spiel ist recht kurzweilig und erfordert bei manchen Übungen ein geschicktes Hantieren mit der Wiimote. Im Multiplayer wird es sogar richtig anstrengend wenn man wie wild mit dem Controller fuchtelt, nur um das Gemüse schneller klein zu hacken als der Mitspieler. Cooking Mama ist ein nettes Zwischendurch-Spiel, das aber wahrscheinlich auf Dauer fad wird, weil sich die Tätigkeiten wiederholen.
WarioWare Smooth Moves (Wii)
WarioWare Smooth Moves ist eine schier unglaublich große Ansammlung an obskurer Minispielchen in überdrehter Optik. Manche der Spiele dauern nur wenige Sekunden, daher eignet sich WarioWare gut für mal so eine kleine Partie zwischendurch. Für künftige Wii-Spiele-Entwickler sollte WarioWare eigentlich ein Pflichtspiel sein. Nintendo zeigt in den vielen Beispielen vor, was man so alles mit der Wiimote anstellen kann. Im Multiplayer macht das Ganze natürlich sehr viel Spaß, aber auch der Solomodus könnte einem eine Weile beschäftigen. Bei so vielen Minispielen wird es wahrscheinlich seine Zeit dauern bis man alle durch hat.
Unreal Tournament 3 (PC)
Nach langer Zeit habe ich mich mal wieder an einen Online-Multiplayer-Shooter getraut und mir die Demo von Unreal Tournament 3 runtergeladen. Zu meiner großen Überraschung habe ich mich in den ersten Online Deathmatch Partien recht gut geschlagen, obwohl ich mich schon mal darauf eingestellt hatte haushoch zu verlieren. Aber wahrscheinlich war das nur Glück oder meine Mitspieler waren lauter Noobs ;-). Wie auch immer, bei Unreal Tournament scheint noch immer alles beim Alten zu sein. Abgesehen von der aufpolierten Grafik hat sich am Spiel selbst nicht viel verändert, seit ich es das letzte Mal gespielt habe (ich glaub das war 2003). Mal sehen, wenn ich Zeit und Lust habe kaufe ich mir vielleicht sogar die Vollversion.
Die Siedler - Aufstieg eines Königreichs (PC)
Den neuen Siedler-Teil habe ich auch mal angespielt, konnte mit dem Spiel aber nicht wirklich warm werden. Zum einen sind mir die Hauptfiguren vom ersten Moment an unsympathisch und zum anderen finde ich das Wirtschaftssystem viel zu simpel. Da sind mir die alten Siedler-Teile lieber. Da musste man sich noch genau überlegen wie man die einzelnen Gebäude platziert um eine optimale Produktionskette zu erhalten. Beim neuesten Siedlerteil braucht man meistens nur ein Gebäude für eine Ware. Da fehlt es mir an Herausforderung. Ich spiele dann doch lieber Anno 1701 oder Die Siedler 2: Die nächste Generation.
Die Simpsons - Das Spiel (Xbox 360)
Zwar zu spät für den Kinofilm, aber dafür rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft bringt EA ein Simpsons-Spiel auf den Markt. Ich hab mir mal die Demo über den Marktplatz der Kreuzschachtel geholt und ich muss leider sagen mich hat sie nicht wirklich überzeugt. Ja, das Spiel ist sicher überaus humorvoll und ja, es spricht natürlich für das Spiel, dass die Drehbuchschreiberlinge und die Sprecher der Serie daran mitgewirkt haben, aber bei der Spielmechanik wird nur Standard 08/15 Actionkost geboten. Mir ist das zu wenig und deshalb werde ich für das Simpsons-Game kein Geld ausgeben. Jedoch hat ein Freund das Spiel bereits in seinem Besitz und der versicherte mir, dass das Simpsons-Spiel gar nicht so schlecht ist, wie einem die Demo eventuell suggeriert. Mal sehen, vielleicht ändere ich meine Meinung noch.

Cooking Mama (Wii)
In Cooking Mama darf man als geneigter Spieler nach Rezept Zutaten vorbereiten, klein hacken, anbraten, umrühren und so weiter. All das unter dem gestrengem Auge der Mama, die jede Tätigkeit am Ende mit „Sehr gut“ oder auch „Anstrengend“ kommentiert, oder auch genervt selbst Hand anlegt, wenn man es vorher total versaut hat. Cooking Mama ist ein recht skurriles Stück Software, wie es nur den Japanern einfallen kann. Das Spiel ist recht kurzweilig und erfordert bei manchen Übungen ein geschicktes Hantieren mit der Wiimote. Im Multiplayer wird es sogar richtig anstrengend wenn man wie wild mit dem Controller fuchtelt, nur um das Gemüse schneller klein zu hacken als der Mitspieler. Cooking Mama ist ein nettes Zwischendurch-Spiel, das aber wahrscheinlich auf Dauer fad wird, weil sich die Tätigkeiten wiederholen.
WarioWare Smooth Moves (Wii)
WarioWare Smooth Moves ist eine schier unglaublich große Ansammlung an obskurer Minispielchen in überdrehter Optik. Manche der Spiele dauern nur wenige Sekunden, daher eignet sich WarioWare gut für mal so eine kleine Partie zwischendurch. Für künftige Wii-Spiele-Entwickler sollte WarioWare eigentlich ein Pflichtspiel sein. Nintendo zeigt in den vielen Beispielen vor, was man so alles mit der Wiimote anstellen kann. Im Multiplayer macht das Ganze natürlich sehr viel Spaß, aber auch der Solomodus könnte einem eine Weile beschäftigen. Bei so vielen Minispielen wird es wahrscheinlich seine Zeit dauern bis man alle durch hat.
Unreal Tournament 3 (PC)
Nach langer Zeit habe ich mich mal wieder an einen Online-Multiplayer-Shooter getraut und mir die Demo von Unreal Tournament 3 runtergeladen. Zu meiner großen Überraschung habe ich mich in den ersten Online Deathmatch Partien recht gut geschlagen, obwohl ich mich schon mal darauf eingestellt hatte haushoch zu verlieren. Aber wahrscheinlich war das nur Glück oder meine Mitspieler waren lauter Noobs ;-). Wie auch immer, bei Unreal Tournament scheint noch immer alles beim Alten zu sein. Abgesehen von der aufpolierten Grafik hat sich am Spiel selbst nicht viel verändert, seit ich es das letzte Mal gespielt habe (ich glaub das war 2003). Mal sehen, wenn ich Zeit und Lust habe kaufe ich mir vielleicht sogar die Vollversion.
Die Siedler - Aufstieg eines Königreichs (PC)
Den neuen Siedler-Teil habe ich auch mal angespielt, konnte mit dem Spiel aber nicht wirklich warm werden. Zum einen sind mir die Hauptfiguren vom ersten Moment an unsympathisch und zum anderen finde ich das Wirtschaftssystem viel zu simpel. Da sind mir die alten Siedler-Teile lieber. Da musste man sich noch genau überlegen wie man die einzelnen Gebäude platziert um eine optimale Produktionskette zu erhalten. Beim neuesten Siedlerteil braucht man meistens nur ein Gebäude für eine Ware. Da fehlt es mir an Herausforderung. Ich spiele dann doch lieber Anno 1701 oder Die Siedler 2: Die nächste Generation.
Die Simpsons - Das Spiel (Xbox 360)
Zwar zu spät für den Kinofilm, aber dafür rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft bringt EA ein Simpsons-Spiel auf den Markt. Ich hab mir mal die Demo über den Marktplatz der Kreuzschachtel geholt und ich muss leider sagen mich hat sie nicht wirklich überzeugt. Ja, das Spiel ist sicher überaus humorvoll und ja, es spricht natürlich für das Spiel, dass die Drehbuchschreiberlinge und die Sprecher der Serie daran mitgewirkt haben, aber bei der Spielmechanik wird nur Standard 08/15 Actionkost geboten. Mir ist das zu wenig und deshalb werde ich für das Simpsons-Game kein Geld ausgeben. Jedoch hat ein Freund das Spiel bereits in seinem Besitz und der versicherte mir, dass das Simpsons-Spiel gar nicht so schlecht ist, wie einem die Demo eventuell suggeriert. Mal sehen, vielleicht ändere ich meine Meinung noch.
Dienstag, Oktober 30, 2007
Eine harte Geschichte
Ein Pärchen verbringt in gemütlicher Atmosphäre seine Flitterwochen, als es unerwartet Besuch von der Polizei bekommt und wer mehr wissen will sollte am Besten gleich die Schilderung der Betroffenen selbst durchlesen:
Flitterwochen durch Polizeieinsatz unterbrochenIch hoffe die Verantwortlichen für diesen Vorfall bekommen für ihre überzogene Paranoia ordentlich was auf die Nase.
Terroristen auf Flitterwoche
Polizeieinsatz in Hamwiede - einige Fragen
Labels:
Gesellschaftspolitisches
Donnerstag, Oktober 25, 2007
Alle guten Dinge sind Drei
Mein Filmkonsum der letzten Wochen, wiedereinmal in Kurzform:
Operation: Kingdom
Saudi Arabien, in einer abgeschotteten amerikanischen Siedlung kommt es während einer großen Feier der dortigen Einwohner plötzlich zu einem verheerenden Terroranschlag. Über hundert Menschen verlieren dabei ihr Leben. Nach kurzen diplomatischen Querelen erlauben die Saudis einer Einheit des FBIs selbst Ermittlungen am Tatort durch zu führen.
Im Vorspann fasst „Operation: Kingdom“ in stilvollen Animationen kurz und prägnant die Geschichte von Saudi-Arabien zusammen. Gleich am Anfang wird man dann als Zuschauer Zeuge des verheerenden Anschlages auf die Einwohner der Siedlung. Nach dieser blutigen Ouvertüre beschäftigt sich „Operation: Kingdom“ dann hauptsächlich mit den Ermittlungsarbeiten, was zwar zunächst spannend und irgendwie interessant ist, mich dann doch ein wenig gelangweilt hat. Bei den packenden und überaus bleihaltigen Schlussszenen kommt der Film jedoch wieder ordentlich in Fahrt. „Operation: Kingdom“ ist so eine Art Actionkrimi, der versucht durch das Einstreuen politischer Verstrickungen und durch das gezielte Aufeinandertreffen von westlicher und östlicher Kultur mehr Tiefgang zu erreichen. Jedoch werden diese ehrenhaften Ambitionen im actionreichen wie auch spannenden Finale ein wenig erstickt. Doch dann kommt so ein einziger simpler Satz ganz am Schluss kurz vor dem Abspann und plötzlich erscheint der vorangegangene Film in einem ganz anderem Licht und alles bekommt völlig unerwartet noch einen tieferen Sinn. Genau aus diesem Grund erhält der Film von mir 8 von 10 Punkten.
Stardust
Irgendwo in England liegt ein kleines Dorf , welches von einer Mauer umschlossen wird. Das besondere an dieser Mauer ist, dass sie eine kleine Lücke hat, durch die man in eine andere fantastische Welt hinübertreten kann. „Stardust“ (den deutschen Titel „Der Sternenwanderer“ empfinde ich als unpassend) ist ein fantastisches Märchen mit Hexen, alten Königen, Piraten, machtgierigen Prinzen, verschollenen Prinzessinnen und einer abenteuerlichen Odyssee des Protagonisten durch eine fantastische Welt mit dem Ziel das Herz der Angebeteten zu erobern (großer Gott, was für ein kitschiger Satz). Die Geschichte ist zwar nicht frei von Klischees und schon nach den ersten 20 Minuten sollte wohl klar sein, wie das Ende aussehen wird, aber trotzdem kann man „Stardust“ als durchaus unterhaltsam und amüsant bezeichnen. Schuld daran sind vor allem die beiden mitwirkenden „Altstars“ Michelle Pfeiffer und Robert DeNiro. Dass die beiden bei den Dreharbeiten offensichtlich ihren Spass hatten, kommt dem Film zu Gute. Ich hatte mit „Stardust“ einen netten Kinoabend. Mein Faible für optische Effekte wurde ebenfalls befriedigt, auch wenn ich in anderen Filmen schon mal bessere Tricks gesehen habe. Nur zum Ende hin wurde es mir dann doch ein wenig zu kitschig, darum gibt es auf meiner Wertungsskala nur 6 von 10 Punkten.
Little Miss Sunshine
Eine schrullige Familie tuckert mit ihrem sonnengelben VW-Bus durch die Landschaft. Ihr Ziel ist ein Schönheitswettbewerb für Kinder, an dem die kleine Tochter teilnehmen soll. Dass die Reise nicht ohne Zwischenfälle verläuft, sollte wohl klar sein. "Little Miss Sunshine" ist ein wunderbares Roadmovie, dass sowohl komische wie auch tragische Momente bietet und mit einer Priese Skurrilität garniert ist. Tja, was soll ich zum Film noch schreiben, außer dass dieser einfach nur herzallerliebst ist und ich mir die DVD nun schon 3 mal vollständig angesehen habe. Die Schauspieler sind allesamt großartig, die Musikuntermalung passt wie die Faust aufs Auge und die Handlung gleitet einem Finale entgegen, dass genauso spannend wie überraschend ist. In „Little Miss Sunshine“ passt einfach alles zusammen. Mir fällt nichts ein, dass ich an dem Film bekritteln könnte, darum gibt es von mir 10 Punkte!
Operation: KingdomSaudi Arabien, in einer abgeschotteten amerikanischen Siedlung kommt es während einer großen Feier der dortigen Einwohner plötzlich zu einem verheerenden Terroranschlag. Über hundert Menschen verlieren dabei ihr Leben. Nach kurzen diplomatischen Querelen erlauben die Saudis einer Einheit des FBIs selbst Ermittlungen am Tatort durch zu führen.
Im Vorspann fasst „Operation: Kingdom“ in stilvollen Animationen kurz und prägnant die Geschichte von Saudi-Arabien zusammen. Gleich am Anfang wird man dann als Zuschauer Zeuge des verheerenden Anschlages auf die Einwohner der Siedlung. Nach dieser blutigen Ouvertüre beschäftigt sich „Operation: Kingdom“ dann hauptsächlich mit den Ermittlungsarbeiten, was zwar zunächst spannend und irgendwie interessant ist, mich dann doch ein wenig gelangweilt hat. Bei den packenden und überaus bleihaltigen Schlussszenen kommt der Film jedoch wieder ordentlich in Fahrt. „Operation: Kingdom“ ist so eine Art Actionkrimi, der versucht durch das Einstreuen politischer Verstrickungen und durch das gezielte Aufeinandertreffen von westlicher und östlicher Kultur mehr Tiefgang zu erreichen. Jedoch werden diese ehrenhaften Ambitionen im actionreichen wie auch spannenden Finale ein wenig erstickt. Doch dann kommt so ein einziger simpler Satz ganz am Schluss kurz vor dem Abspann und plötzlich erscheint der vorangegangene Film in einem ganz anderem Licht und alles bekommt völlig unerwartet noch einen tieferen Sinn. Genau aus diesem Grund erhält der Film von mir 8 von 10 Punkten.
StardustIrgendwo in England liegt ein kleines Dorf , welches von einer Mauer umschlossen wird. Das besondere an dieser Mauer ist, dass sie eine kleine Lücke hat, durch die man in eine andere fantastische Welt hinübertreten kann. „Stardust“ (den deutschen Titel „Der Sternenwanderer“ empfinde ich als unpassend) ist ein fantastisches Märchen mit Hexen, alten Königen, Piraten, machtgierigen Prinzen, verschollenen Prinzessinnen und einer abenteuerlichen Odyssee des Protagonisten durch eine fantastische Welt mit dem Ziel das Herz der Angebeteten zu erobern (großer Gott, was für ein kitschiger Satz). Die Geschichte ist zwar nicht frei von Klischees und schon nach den ersten 20 Minuten sollte wohl klar sein, wie das Ende aussehen wird, aber trotzdem kann man „Stardust“ als durchaus unterhaltsam und amüsant bezeichnen. Schuld daran sind vor allem die beiden mitwirkenden „Altstars“ Michelle Pfeiffer und Robert DeNiro. Dass die beiden bei den Dreharbeiten offensichtlich ihren Spass hatten, kommt dem Film zu Gute. Ich hatte mit „Stardust“ einen netten Kinoabend. Mein Faible für optische Effekte wurde ebenfalls befriedigt, auch wenn ich in anderen Filmen schon mal bessere Tricks gesehen habe. Nur zum Ende hin wurde es mir dann doch ein wenig zu kitschig, darum gibt es auf meiner Wertungsskala nur 6 von 10 Punkten.
Little Miss SunshineEine schrullige Familie tuckert mit ihrem sonnengelben VW-Bus durch die Landschaft. Ihr Ziel ist ein Schönheitswettbewerb für Kinder, an dem die kleine Tochter teilnehmen soll. Dass die Reise nicht ohne Zwischenfälle verläuft, sollte wohl klar sein. "Little Miss Sunshine" ist ein wunderbares Roadmovie, dass sowohl komische wie auch tragische Momente bietet und mit einer Priese Skurrilität garniert ist. Tja, was soll ich zum Film noch schreiben, außer dass dieser einfach nur herzallerliebst ist und ich mir die DVD nun schon 3 mal vollständig angesehen habe. Die Schauspieler sind allesamt großartig, die Musikuntermalung passt wie die Faust aufs Auge und die Handlung gleitet einem Finale entgegen, dass genauso spannend wie überraschend ist. In „Little Miss Sunshine“ passt einfach alles zusammen. Mir fällt nichts ein, dass ich an dem Film bekritteln könnte, darum gibt es von mir 10 Punkte!
Montag, Oktober 22, 2007
Schnee! So viel Schnee!
Inzwischen hat sich eine ordentliche weiße Schneedecke über das kleine Bergdorf am Rande der Zivilisation gelegt und ich hab nun mein Winter-Theme wiedergefunden.
Labels:
Belangloses
Samstag, Oktober 20, 2007
Verdammt! Schon wieder kommt der Winter
Hier im kleinen Bergdorf am Rande der Zivilisation hat sich heute schon mal der erste Vorbote des Winters gezeigt. Das bedeutet wohl, dass der farbenprächtig Herbst bald vorbei ist. Schade.Nun wäre es wohl auch an der Zeit mein Winter-Theme für diese Website wieder auszupacken. Wenn doch nur wüsste wo ich das zuletzt hingelegt habe...
Labels:
Belangloses
Freitag, Oktober 19, 2007
Geht´s noch?
Als ich von der Ankündigung der 40 GB Playstation 3 und dem Wegfall der Abwärtskompatibilität hörte, dachte ich mir noch: ja gut, die bei Sony wollen mit dieser Maßnahme die Produktionskosten senken um die Geräte billiger an die Endkunden abgeben zu können. Die PS3 dümpelt bei den verkauften Stückzahlen ja noch immer irgendwo weit hinter der Konkurrenz rum und es ist an der Zeit dagegen endlich mal was zu unternehmen. Obwohl ich die Abwärtskompatibilität zur PS2 Software vermissen würde, da ich doch einige PS2-Spiele habe und diese auch noch gerne auf der PS3 weiterspielen möchte (wenn ich mir denn mal ein kaufen sollte), hätte ich doch Verständnis für diese Maßnahme gehabt. Schließlich war die Entwicklung der PS3 nicht gerade billig und irgendwann sollte sich der Aufwand für Sony auch mal lohnen.
Aber was muss ich nun auf Heise.de lesen? Sie wollen damit für die Kunden nur einen Anreiz schaffen um mehr PS3-Spiele zu kaufen? Ich weiß jetzt nicht wie andere potentielle PS3 Käufer das sehen, aber für mich ist diese Meldung wie ein Schlag ins Gesicht des Kunden. Die streichen eine, wie ich finde, komfortable Zusatzfunktion, die das Softwareangebot für diese teure Konsole drastisch erhöht hat, nur um z.B. eventuell mehr Kopien von "Lair" verkaufen zu können, dass, wenn man den Kritikern glauben schenken darf, eine spielerische Murksarbeit in hübscher Optik ist.
Diese Meldung ist nur eine von den vielen Fettnäpfchen, in die Sony seit der Ankündigung der Playstation 3 getreten ist. Angesichts der dargebotenen Öffentlichkeitsarbeit von Sony drängen sich für mir nun zwei Schlussfolgerungen auf: entweder in deren Marketingabteilung arbeiten völlig inkompetente Idioten, oder die verantwortlichen Leute bei Sony sind tatsächlich so arrogant, wie es den Anschein hat. Im letzteren Fall würde ich mir dann sogar wünschen, dass sie mit der PS3 ordentlich auf die Nase fallen.
Aber was muss ich nun auf Heise.de lesen? Sie wollen damit für die Kunden nur einen Anreiz schaffen um mehr PS3-Spiele zu kaufen? Ich weiß jetzt nicht wie andere potentielle PS3 Käufer das sehen, aber für mich ist diese Meldung wie ein Schlag ins Gesicht des Kunden. Die streichen eine, wie ich finde, komfortable Zusatzfunktion, die das Softwareangebot für diese teure Konsole drastisch erhöht hat, nur um z.B. eventuell mehr Kopien von "Lair" verkaufen zu können, dass, wenn man den Kritikern glauben schenken darf, eine spielerische Murksarbeit in hübscher Optik ist.
Diese Meldung ist nur eine von den vielen Fettnäpfchen, in die Sony seit der Ankündigung der Playstation 3 getreten ist. Angesichts der dargebotenen Öffentlichkeitsarbeit von Sony drängen sich für mir nun zwei Schlussfolgerungen auf: entweder in deren Marketingabteilung arbeiten völlig inkompetente Idioten, oder die verantwortlichen Leute bei Sony sind tatsächlich so arrogant, wie es den Anschein hat. Im letzteren Fall würde ich mir dann sogar wünschen, dass sie mit der PS3 ordentlich auf die Nase fallen.
Labels:
Aufgeregt
Abonnieren
Posts (Atom)