Dienstag, Oktober 30, 2007

Eine harte Geschichte

Ein Pärchen verbringt in gemütlicher Atmosphäre seine Flitterwochen, als es unerwartet Besuch von der Polizei bekommt und wer mehr wissen will sollte am Besten gleich die Schilderung der Betroffenen selbst durchlesen:
Flitterwochen durch Polizeieinsatz unterbrochen
Terroristen auf Flitterwoche
Polizeieinsatz in Hamwiede - einige Fragen
Ich hoffe die Verantwortlichen für diesen Vorfall bekommen für ihre überzogene Paranoia ordentlich was auf die Nase.

Donnerstag, Oktober 25, 2007

Alle guten Dinge sind Drei

Mein Filmkonsum der letzten Wochen, wiedereinmal in Kurzform:

Operation: Kingdom

Saudi Arabien, in einer abgeschotteten amerikanischen Siedlung kommt es während einer großen Feier der dortigen Einwohner plötzlich zu einem verheerenden Terroranschlag. Über hundert Menschen verlieren dabei ihr Leben. Nach kurzen diplomatischen Querelen erlauben die Saudis einer Einheit des FBIs selbst Ermittlungen am Tatort durch zu führen.
Im Vorspann fasst „Operation: Kingdom“ in stilvollen Animationen kurz und prägnant die Geschichte von Saudi-Arabien zusammen. Gleich am Anfang wird man dann als Zuschauer Zeuge des verheerenden Anschlages auf die Einwohner der Siedlung. Nach dieser blutigen Ouvertüre beschäftigt sich „Operation: Kingdom“ dann hauptsächlich mit den Ermittlungsarbeiten, was zwar zunächst spannend und irgendwie interessant ist, mich dann doch ein wenig gelangweilt hat. Bei den packenden und überaus bleihaltigen Schlussszenen kommt der Film jedoch wieder ordentlich in Fahrt. „Operation: Kingdom“ ist so eine Art Actionkrimi, der versucht durch das Einstreuen politischer Verstrickungen und durch das gezielte Aufeinandertreffen von westlicher und östlicher Kultur mehr Tiefgang zu erreichen. Jedoch werden diese ehrenhaften Ambitionen im actionreichen wie auch spannenden Finale ein wenig erstickt. Doch dann kommt so ein einziger simpler Satz ganz am Schluss kurz vor dem Abspann und plötzlich erscheint der vorangegangene Film in einem ganz anderem Licht und alles bekommt völlig unerwartet noch einen tieferen Sinn. Genau aus diesem Grund erhält der Film von mir 8 von 10 Punkten.

Stardust

Irgendwo in England liegt ein kleines Dorf , welches von einer Mauer umschlossen wird. Das besondere an dieser Mauer ist, dass sie eine kleine Lücke hat, durch die man in eine andere fantastische Welt hinübertreten kann. „Stardust“ (den deutschen Titel „Der Sternenwanderer“ empfinde ich als unpassend) ist ein fantastisches Märchen mit Hexen, alten Königen, Piraten, machtgierigen Prinzen, verschollenen Prinzessinnen und einer abenteuerlichen Odyssee des Protagonisten durch eine fantastische Welt mit dem Ziel das Herz der Angebeteten zu erobern (großer Gott, was für ein kitschiger Satz). Die Geschichte ist zwar nicht frei von Klischees und schon nach den ersten 20 Minuten sollte wohl klar sein, wie das Ende aussehen wird, aber trotzdem kann man „Stardust“ als durchaus unterhaltsam und amüsant bezeichnen. Schuld daran sind vor allem die beiden mitwirkenden „Altstars“ Michelle Pfeiffer und Robert DeNiro. Dass die beiden bei den Dreharbeiten offensichtlich ihren Spass hatten, kommt dem Film zu Gute. Ich hatte mit „Stardust“ einen netten Kinoabend. Mein Faible für optische Effekte wurde ebenfalls befriedigt, auch wenn ich in anderen Filmen schon mal bessere Tricks gesehen habe. Nur zum Ende hin wurde es mir dann doch ein wenig zu kitschig, darum gibt es auf meiner Wertungsskala nur 6 von 10 Punkten.

Little Miss Sunshine

Eine schrullige Familie tuckert mit ihrem sonnengelben VW-Bus durch die Landschaft. Ihr Ziel ist ein Schönheitswettbewerb für Kinder, an dem die kleine Tochter teilnehmen soll. Dass die Reise nicht ohne Zwischenfälle verläuft, sollte wohl klar sein. "Little Miss Sunshine" ist ein wunderbares Roadmovie, dass sowohl komische wie auch tragische Momente bietet und mit einer Priese Skurrilität garniert ist. Tja, was soll ich zum Film noch schreiben, außer dass dieser einfach nur herzallerliebst ist und ich mir die DVD nun schon 3 mal vollständig angesehen habe. Die Schauspieler sind allesamt großartig, die Musikuntermalung passt wie die Faust aufs Auge und die Handlung gleitet einem Finale entgegen, dass genauso spannend wie überraschend ist. In „Little Miss Sunshine“ passt einfach alles zusammen. Mir fällt nichts ein, dass ich an dem Film bekritteln könnte, darum gibt es von mir 10 Punkte!

Montag, Oktober 22, 2007

Schnee! So viel Schnee!

Inzwischen hat sich eine ordentliche weiße Schneedecke über das kleine Bergdorf am Rande der Zivilisation gelegt und ich hab nun mein Winter-Theme wiedergefunden.

Samstag, Oktober 20, 2007

Verdammt! Schon wieder kommt der Winter

Hier im kleinen Bergdorf am Rande der Zivilisation hat sich heute schon mal der erste Vorbote des Winters gezeigt. Das bedeutet wohl, dass der farbenprächtig Herbst bald vorbei ist. Schade.
Nun wäre es wohl auch an der Zeit mein Winter-Theme für diese Website wieder auszupacken. Wenn doch nur wüsste wo ich das zuletzt hingelegt habe...

Freitag, Oktober 19, 2007

Geht´s noch?

Als ich von der Ankündigung der 40 GB Playstation 3 und dem Wegfall der Abwärtskompatibilität hörte, dachte ich mir noch: ja gut, die bei Sony wollen mit dieser Maßnahme die Produktionskosten senken um die Geräte billiger an die Endkunden abgeben zu können. Die PS3 dümpelt bei den verkauften Stückzahlen ja noch immer irgendwo weit hinter der Konkurrenz rum und es ist an der Zeit dagegen endlich mal was zu unternehmen. Obwohl ich die Abwärtskompatibilität zur PS2 Software vermissen würde, da ich doch einige PS2-Spiele habe und diese auch noch gerne auf der PS3 weiterspielen möchte (wenn ich mir denn mal ein kaufen sollte), hätte ich doch Verständnis für diese Maßnahme gehabt. Schließlich war die Entwicklung der PS3 nicht gerade billig und irgendwann sollte sich der Aufwand für Sony auch mal lohnen.

Aber was muss ich nun auf Heise.de lesen? Sie wollen damit für die Kunden nur einen Anreiz schaffen um mehr PS3-Spiele zu kaufen? Ich weiß jetzt nicht wie andere potentielle PS3 Käufer das sehen, aber für mich ist diese Meldung wie ein Schlag ins Gesicht des Kunden. Die streichen eine, wie ich finde, komfortable Zusatzfunktion, die das Softwareangebot für diese teure Konsole drastisch erhöht hat, nur um z.B. eventuell mehr Kopien von "Lair" verkaufen zu können, dass, wenn man den Kritikern glauben schenken darf, eine spielerische Murksarbeit in hübscher Optik ist.

Diese Meldung ist nur eine von den vielen Fettnäpfchen, in die Sony seit der Ankündigung der Playstation 3 getreten ist. Angesichts der dargebotenen Öffentlichkeitsarbeit von Sony drängen sich für mir nun zwei Schlussfolgerungen auf: entweder in deren Marketingabteilung arbeiten völlig inkompetente Idioten, oder die verantwortlichen Leute bei Sony sind tatsächlich so arrogant, wie es den Anschein hat. Im letzteren Fall würde ich mir dann sogar wünschen, dass sie mit der PS3 ordentlich auf die Nase fallen.

Donnerstag, Oktober 18, 2007

Kindheitserinnerungen

Da kommen sie wieder, die Kindheitserinnerungen. Ich musste heute an die alten Sendungen denken, die ich damals als Kind mir immer im Fernsehen angeschaut habe. Eine davon war die Familie Petz. Die Sendung lief meistens im Vorabendprogramm und diente somit als Betthupferl. Kurz bevor ich ins Bett musste, durfte ich mir noch die Familie Petz anschauen. Hach, das waren noch Zeiten:




Das Kasperletheater gehörte in meiner frühen Jugend auch zum Pflichtprogramm im Fernsehen. Neben den lustigen Späßen vom Kasperle konnte man bei der Sendung manchmal auch was lernen:

Montag, Oktober 15, 2007

Auf den Punkt gebracht

Hätte die Frau Schmitz nicht die Kommentarfunktion auf ihrer Seite abgeschaltet, dann hätte ich ihr direkt mitgeteilt, dass ich nach dem Lesen von diesem Satz kurz voller Ehrfurcht erstarrt bin.

Samstag, Oktober 13, 2007

Nachholbedarf

Ich bin im Rückstand mit meinem Filmgeschwafel, den ich nun versuche in Kurzform aufzuholen. Hier also die Filme, die ich mir in letzter Zeit anschauen durfte:

Ratatouille

Es geht um eine Ratte die sich zum Haubenkoch berufen fühlt und dieser Berufung in aberwitziger Weise auch nachkommt. Tja, bei diesem Film fehlen mir die Worte. Momentan fällt mir dazu nur "großartig, großartiger, am großartigsten!" ein. Ich hab mich weggeschmissen vor lachen. Derzeit wohl der Beste Film von Pixar, zumindest einer der Besten. „Ratatouille“ ist natürlich technisch perfekt und überaus reich an Details, aber von den Leuten bei Pixar ist man auch nichts anderes gewöhnt. Nach dem Film bekommt fast Lust mal selbst was ordentliches zu kochen. Es ist jedoch nicht zu Empfehlen mit leerem Magen im Kino zu sitzen, bei dem guten Essen, dass man da visuell vorgesetzt bekommt, könnte das äußerst qualvoll werden. Von mir kriegt der 10 von 10 Punkten, schon mal wegen den genialen Vorfilm.

Das Bourne Ultimatum

Der gute Jason Bourne macht sich nun im dritten Teil der Trilogie wieder daran seine wahre Identität heraus zu finden. Der Film ist spannend erzählt und recht rasant in Szene gesetzt. Manchmal wirkt er geradezu hektisch, fast ein bisschen zu hektisch für meinen Geschmack, was vor allem an der wackeligen Kamera liegt, welche der Herr Greengrass in seinen Filmen gerne mal einsetzt um mehr Dramatik aufkommen zu lassen. Bei den Actionszenen hat man, wie schon im Vorgänger, auf optischen Firlefanz verzichtet und stärker auf Realismus gesetzt. Gut fand ich rückblickend übrigens die Idee, die Handlungsstränge von Teil 2 und Teil 3 so stark ineinander greifen zu lassen. Auf meiner persönlichen Wertungsskala bekommt „Das Bourne Ultimatum“ eine 8.

Resident Evil: Extinction

Der dritte Film auf Basis der bekannten Videospielreihe. Die Welt ist quasi im Arsch. Überall laufen Zombies rum, und die wenigen normalen Menschen, die es noch gibt, sind die meiste Zeit damit beschäftigt sich die blutrünstigen Untoten vom Leib zu halten. Mit dabei natürlich wieder Milla Jovovich als Alice, die wieder haufenweise Zombies zur Strecke bringt. An sich ist „Resident Evil“ ein netter Actionfilm, in dem viel geschossen und geschlitzt wird und auch mal der einen oder anderen Krähe Feuer unterm Hintern gemacht wird. Die Schauwerte gehen in Ordnung und zwischendurch wird man als Zuschauer manchmal ein bisschen erschreckt, aber Handlungstechnisch bewegt sich der Film eher in seichten Gewässern, das war jedoch zu erwarten. Unterm Strich ist „Resident Evil: Extinction“ ein Film den man sich anschauen kann, aber nicht wirklich muss. Auf meiner Wertungsskala gibt das 6 von 10 Punkten.
kostenloser Counter