Montag, Dezember 24, 2007

Oh Tannenbaum

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
Ich krieg am Oarsch die Haut net zsam!

Ich schieb sie hin, ich schieb sie her.
Die Haut am Oarsch die wird nicht mehr

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
Ich krieg die Haut am Oarsch net zsam!

(Tschuldigung, aber jedes mal wenn ich das "Oh Tannenbaum" im Radio höre, dann denke ich mir immer den oben stehenden Text dazu. Just in diesem Moment hatte ich auch noch das Bedürfnis die besagten Worte nieder zu schreiben.)

Weihnachtszeit

Da kommen sie wieder, die alljährlichen Festtage. Ein Zeit in der viel gesoffen und vor allem viel gegessen wird. In weiser Voraussicht habe ich mir zu diesem Anlass vor kurzem Stretchjeans gekauft, die sich hoffentlich sehr dezent den neuen Umständen anpassen ohne sich dabei groß kneifenderweise bemerkbar zu machen. Dieser Tage ist im heimischen Landhaus wieder "Full House" angesagt, wenn sich die Familie in ihrer Gesamtheit versammelt. Jedoch ist dieses Jahr alles ein wenig anders als die Jahre zuvor, aber darüber schreibe ich ein anderes Mal. 




So, und nun möchte ich allen, die sich eventuell über die Feiertage hier her verirren, noch ein entspanntes Weihnachtsfest und ein braves Christkind wünschen.

Montag, Dezember 17, 2007

Attentäter bei der Arbeit

"Hitman" ist eine auf den ersten Blick recht interessante, wenn auch ziemlich gewaltsam, anmutende Videospielreihe. Aber für mich dann doch nicht interessant genug, als dass ich mal das Verlangen gehabt hätte eines der Spiele zu spielen. Den Film "Hitman" habe ich mir trotzdem angeschaut, vermutlich aus Neugierde. Worum geht´s? Es geht um den Auftragskiller Agent 47, der nach der Durchführung eines Jobs ein bisschen übers Ohr gehaut werden sollte, denn wie heißt so schön die erste Regel bei einem Attentat? Töte den Attentäter. Die Auftragsgeber wollten sich diese Regel eigentlich zu Herzen nehmen, jedoch war Agent 47 damit verständlicherweise gar nicht einverstanden und begann seinerseits die Auftraggeber zu jagen.

So weit, so gut. Zu den schönen Seiten der Hitman Verfilmung gehören sicher mal die hübschen Schauplätze, an denen gedreht wurde, die netten und soliden Actionszenen und die kleinen dezent platzierten humoristischen Einlagen. Jedoch reicht das leider nicht um die monströsen Löcher und die diversen Ungereimtheiten in der Handlung zu überdecken. Warum wird der russische Präsident eigentlich erschossen? Was ist das überhaupt für eine Organisation, für die Agent 47 arbeitet? Und handelt es sich bei den Versuchen zur Beseitigung von Agent 47 um eine subtile Methode der Personalreduktion dieser Organisation oder ist Agent 47 wirklich so gut, so dass er mühelos die auf ihn angesetzten Arbeitskollegen ins Jenseits befördern kann? Fragen über Fragen und keine befriedigenden Antworten. Bis auf eine. Zunächst fragte ich mich, welchen Zweck die weibliche Begleitung, in Gestalt von Olga Kurylenko, an der Seite von Agent 47 erfüllen soll. Zumindest bis zu dem Moment, als sie nur mit einem Stringtanga bekleidet durchs Bild stolziert, um dann ans Geländer eines Balkons gelehnt ihren Knackarsch der Kamera entgegen zu strecken. Nun ja, vielleicht muss man die Spiele gespielt haben um das alles zu verstehen.

Der Film "Hitman" macht ein paar Dinge richtig und würde durchaus zwar als durchschnittlicher, aber unterhaltsamer Actionfilm durchgehen. Jedoch macht der halbgare und löchrige Plot alles zunichte. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala bekommt der Film 4 von 10 Punkten.

Sonntag, Dezember 09, 2007

Parallelwelten

Eigentlich wollte ich vor dem Kinobesuch das Buch zu "Der Goldene Kompass" noch einmal lesen, denn es ist schon eine Weile her als ich zuletzt darin geblättert habe, aber daraus ist leider nichts geworden. Worum geht's im Film? Die Geschichte spielt in einer Parallelwelt, die der unseren zwar ähnelt, aber in vielen Dingen doch unterschiedlich ist. Im Mittelpunkt steht das Mädchen Lyra, dass sich auf den Weg in den eisigen Norden macht um ihren Freund Roger aus den Fängen der Oblations Behörde zu befreien, die ihn und andere Kinder gefangen hält, um an ihnen Experimente durch zu führen.  

Fangen wir mal mit dem positiven an: Die Optik von "Der Goldene Kompass" ist schlichtweg großartig. Angefangen bei der exotisch anmutenden Skyline des Londons der Parallelwelt bis hin zu den atemberaubenden Landschaftsbildern der schneebedeckten Arktis. Der Film ist eine wahre Augenweide. Besonders gespannt war ich darauf, wie die Deamons, Begleiter der Menschen in Tiergestalt, im Film umgesetzt wurden, und auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Die computergenerierten Charaktere fügen sich nahtlos in die real gedrehten Szenen ein. Nur an ihren zu geschmeidigen Bewegungen kann man noch ihre Künstlichkeit erkennen, aber das ist nur ein kleiner Makel, der eigentlich nicht weiter der Rede wert ist.

Kommen wir zu dem was mich an "Der Goldene Kompass" ein wenig gestört hat: Ich bin mit der Umsetzung der Geschichte aus dem Buch nicht wirklich zufrieden. Natürlich ist mir bewusst, das man ein Buch nicht eins zu eins verfilmen kann und Kompromisse eingegangen werden müssen, jedoch bin ich nicht mit allen Änderungen einverstanden. Zum Beispiel finde ich es nicht in Ordnung, dass man den Religionsbezug der Geschichte im Film abgeschwächt hat. Wahrscheinlich wollte das Filmstudio die religiösen Rechten nicht beleidigen, aber ich sage drauf geschissen. Die hätten sich den Film ja sowieso nicht angeschaut, also wozu Rücksicht nehmen? Ebenfalls gestört hat mich, wie kurz und bündig die Entführungen der Kinder durch die Gobbler im Film abgehandelt wurde. Da hätten sie sich lieber ans Buch halten sollen, vor allem weil dadurch die Figur der Mrs. Coulter wesentlich bedrohlicher gewirkt hätte. Überhaupt hinterlässt die Geschichte im Film einen unrunden Eindruck.

Aber möglicherweise tu ich dem Regisseur und Drehbuchautor Chris Weitz hier ja unrecht und vielleicht ist das gar nicht wirklich "seine Version" von "Der Goldene Kompass", die man derzeit im Kino zu sehen bekommt. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein wirklich guter Film wegen "zu langer Laufzeit" im nach hinein verstümmelt wird. Siehe "Kingdom of Heaven". In der Tat hatte ich in manchen Momenten bei der Sichtung von "Der Goldene Kompass" den Eindruck, dass geschnitten wurde.  Zum Beispiel endet der Film früher als das Buch, was mich ziemlich stört, denn das Ende im Buch ist spannend und überaus dramatisch. Genau das Richtige um Lust auf Teil 2 zu machen. Jedoch scheinen diese fehlenden Szenen offenbar bereits im Film vorhanden gewesen zu sein und wurden dann rausgeschnitten. Wer die Romanvorlage kennt und sich den Trailer genau ansieht, der wird ein paar kurze Schnipsel finden, die offensichtlich zum Ende gehören wie es im Buch beschrieben wurde. Wer weiß was da noch alles auf dem Boden des Schneideraumes gelandet ist nur um eine Laufzeit von unter zwei Stunden zu erzwingen.

Ich hoffe darauf, dass "Der Goldene Kompass" spätestens mit der DVD-Veröffentlichung einen Director´s Cut spendiert bekommt, in dem dann all das Fehlende wieder drin ist. Bis dahin kriegt der Film trotz der Mankos in der Handlung, aber vor allem wegen der großartigen Optik auf meiner persönlichen Wertungsskala 7 von 10 Punkten.

Montag, Dezember 03, 2007

Schlechte Idee

Man sollte niemals hungrigerweise durch ein Großhandelskaufhaus marschieren, in dessen Süßwarenabteilung grundsätzlich alle Produkte in 1 kg schweren Einheiten verkauft werden. Es könnte dann nämlich passieren, dass man danach zu Hause vor einem Berg von Süßigkeiten sitzt und sich fragt, wer das denn nun alles essen soll, bzw. wie viele Wochen man wohl am Heimtrainer durchtreten muss, bis man die vielen Kalorien wieder abgebaut hat.

Montag, November 26, 2007

Animal Crossing und das wahre Leben

Über Penny Arcade bin ich bei Kotaku.com auf diese Geschichte gestossen, von der ich nun zu Tränen gerührt bin. Ehrlich.

Donnerstag, November 22, 2007

Grafikdemo in Spielfilmlänge

Robert Zemeckis CGI-Filmadaption der alten nordischen Beowulf Geschichte läuft nun bei uns in den Kinos und ich habe sie mir angeschaut, und das noch dazu in 3D, aber dazu später mehr. Worum geht´s? Die Geschichte handelt vom Helden Beowulf, der das Reich von König Hrothgar aufsucht, um ihm bei der Beseitigung des Monsters Grendel behilflich zu sein. Das besagte Monster hat nämlich die schlechte Angewohnheit in Festivitäten rein zu platzen und die feiernde Gästeschar rum zu werfen, zu zertreten oder einfach nur in der Luft zu zerreißen. Auch Köpfe werden hin und wieder abgebissen. Dass sich so was negativ auf die Stimmung im Königreich auswirkt, ist wohl nachvollziehbar.

"Die Legende von Beowulf" kann man als Schnappschuss der momentanen technischen Möglichkeiten in der Computeranimation bezeichnen. Die Figuren und ihre Umgebung sind überaus detailreich modelliert und animiert. In einigen Situationen ist die Illusion perfekt und man meint tatsächlich reale Schauspieler in realen Sets zu sehen. Jedoch gibt es auch Szenen, in denen man den Bildern trotz all ihrer Perfektion die Künstlichkeit ansieht. An was man schon "Final Fantasy: The Spirits Within" gescheitert ist, schafft man auch in "Die Legende von Beowulf" nicht. Trotzt all der aufwendigen Motion-Capturing-Verfahren fehlt es den digitalen Charakteren noch immer an einer glaubwürdige Mimik. Sie sind der Sache zwar schon näher gekommen, aber es fehlt offenbar noch das gewisse Etwas. Ich denke es werden sicher noch einige Jahre ins Land ziehen, bevor ein digitaler Charakter einem realen Schauspieler das Wasser reichen kann. Trotzdem wurde mein Fetisch für Special Effects vollends befriedigt.

Die Actionsequenzen sind spannend und rasant inszeniert, auch wenn sie manchmal ein wenig über das Ziel hinaus schießen. Die Handlung an sich kommt vor allem zu Beginn etwas hölzern daher. Ich gebe jetzt mal den digitalen Charakteren mit ihrer nicht ganz überzeugenden Mimik einen Teil der Schuld dafür und mutmaße, dass die Geschichte mit realen Schauspielern besser rüber gekommen wäre. Aber dass hat mir an "Die Legende von Beowulf" gar nicht so gestört, es sind eher die absurden "Kleinigkeiten" die mir negativ in Erinnerung geblieben sind.
Als Beispiel dafür nenne ich mal die Kampfszene zwischen Beowulf und dem Monster Grendel. Der Held und seine Mannen verschanzten sich des Nachts in der Festhalle und feierten ein wenig um damit Grendel anzulocken. Beowulf meinte dem Monster gleichwertig gegenüber treten zu müssen und zog sich dafür komplett aus. Nackt wie Go... ähm, ich meinte wie der Grafiker ihn schuf lag er da und wartete auf Grendel. Schließlich kam es zum Kampf. Wild turnte Beowulf durch den Saal um das Ungetüm letztendlich zu bespringen und mit den bloßen Händen nieder zu ringen. Zufälligerweise war während des ganzen Kampfgetümmels immer irgendein Objekt zur Stelle, um dem Zuschauer den Blick auf die primären Geschlechtsmerkmale unseres Helden zu verwehren. In einer Komödie (Simpsons-Film) mag so was durchaus amüsant sein, aber in einem ernsthaften Fantasyfilm finde ich das lächerlich. Der Film wendet sich schließlich an ein erwachsenes Publikum, und das wird wohl wissen was da so "zufällig" von einem Kerzenständer verdeckt wird. Wenn man dem Zuschauer das Zumpferl dieses Mannes schon nicht zumuten will, dann hätte man ihm eine Hose anziehen sollen, denn dieses Gegenstände zum abdecken ins Bild platzieren ist einfach nur blöd. Angesichts dessen sind die spontan aus den nackten Füßen wachsenden High Heels bei Grendels Mutter, in der Gestalt von Angelina Jolie, nur mehr halb so schlimm.

Ich bin hin und her gerissen. Einerseits waren die Kämpfe recht hübsch anzusehen und optisch fand ich den Film überhaupt ganz toll, aber andererseits ist da die etwas hackelig erzählte Geschichte und die schwachsinnigen Kleinigkeiten, die mir den Film madig machen. Tja, da ich einen Fetisch für Special Effect´s habe, entscheide ich mich für die Optik und gebe ihm 6 von 10 Punkten.

Nun zur 3D Sache: Im hiesigen Multiplex-Kino kann man sich neuerdings Filme in 3D anschauen. Zu dem Zweck bekommt man vor der Vorstellung eine große graue Plastikbrille in die Hand gedrückt, die man sich natürlich aufsetzten muss, denn ansonsten kriegt man auf der Leinwand nur ein verrauschtes und verzerrtes Bild zu Gesicht. Ich kann sagen mich hat die Illusion von Räumlichkeit in der ersten halben Stunde wirklich beeindruckt. Ständig ist mir unbewusst immer wieder ein "Ohh", "Ahhh", oder auch "Huch" entfleucht. "Die Legende von Beowulf" ist für für das 3D Kino geradezu gemacht. Die Kamera ist die meiste Zeit irgendwo am rumfahren, als wollte sie laut schreien: Da, schau mal, 3D!!! Jedoch muss ich zugeben, dass sich dieser Effekt mit der Zeit auch abnutzt. Zum Ende des Filmes hin hatte ich mich schon an das 3D-Dings gewöhnt und nahm es nur mehr am Rande wahr. Interessant war es schon, so was mal zu sehen, aber immer muss ich das nicht haben. Schon mal deshalb, weil mir das Zuschauen anstrengender vorkam, als bei einem herkömmlichen Film.

Mittwoch, November 21, 2007

Sportliche Ertüchtigung

So ein Winter kann schon ungemütlich sein, besonders wenn es noch warm genug für die Bildung von Nebel ist, aber dann doch nicht so warm um diesem welchen davon abzuhalten sich als feste Eisschicht auf dem Auto abzusetzen. Gestern Abend vor der Heimfahrt durfte ich Teile meiner Freizeit damit verbringen eine solche Eisschicht von meiner Windschutzscheibe zu kratzen. Meine kostbare Freizeit, die mir nun für den abendlich Sport fehlt. Dabei wollte ich vorher noch üben, damit ich nicht immer zu denen gehöre, die im Multiplayer bei Halo 3 ständig respawnen, weil sie schon wieder jemanden ins Gewehr gelaufen sind. 

Nun ist wohl auch klar, dass ich mit abendlichen Sport natürlich eSports meine, schließlich wird das auch als Sport bezeichnet und so gesehen war ich in den letzten Wochen auch ziemlich sportlich. Am Dienstag, also gestern, veranstaltete das Gamesundso-Team wieder einen Halo 3 Abend mit ihren Podcast-Hörern und da ich auch zu diesen gehöre habe ich da mitgemacht, eigentlich schon zum zweiten mal. Und wieder durfte ich feststellen, dass es mir an Skill fehlt, aber Spaß macht es trotzdem. Besonders die Modi, bei denen man sich gegenseitig mit Nahkampfwaffen eins über die Rübe zieht. Dabei ist zwar viel laufen angesagt, aber wenn genug Leute mitmachen, ergibt das ein hübsches actionreiches Durcheinander.

Ach ja, die Kampagne von Halo 3 habe ich jetzt auch beendet. Abgesehen von der Fahrzeugsteuerung, bei der ich mich anfangs schön abgemüht habe, gibt es meinerseits handwerklich am Spiel nichts zu bekritteln. Halo 3 ist ein solider Ego-Shooter. Die Handlung hat ihre großen Momente mit bombastischer Inszenierung, aber so richtig mitreißen konnte sie mich dann doch nicht. Ich vermute mal das liegt wohl daran, dass ich die Vorgänger nicht gespielt habe und es mir dadurch an einer emotionalen Bindung an das Franchise fehlt. Die letzte Cutszene vor dem Anspann haben sie jedoch meiner Meinung nach vergeigt. Da hätte man noch wesentlich mehr Spannung und Dramatik herausholen können. Wie auch immer, Halo 3 ist ein gutes Spiel, aber den Hype darum halte ich für ein wenig übertrieben.

Jetzt stellt sich am Ende nur noch die Frage, wie sieht denn der Master Chief eigentlich unter seinem Helm aus? Wie handhabt man in dem Anzug Toilettenbesuche? Und das wichtigste, welches Deodorant benutzt der gute John? Abends muss man ja gewaltig stinken, wenn man den ganzen Tag in so einer Vollkörperrüstung rum hüpft.

Donnerstag, November 15, 2007

Beirut


Das dazu passende Album "The Flying Club Cup" läuft bei mir derzeit in Dauerrotation.

Mittwoch, November 14, 2007

Noch am spielen

Wer dieser Tage Videospiele zu seinen Hobbies zählt, könnte ein wenig in Stress geraten. Eigentlich ist es ja ein alljährliches Schauspiel. Pünktlich zum großen Weihnachtsgeschäft kommt eine Schwämme von neuer Spiele-Software. Da weiß man dann gar nicht mehr was man als nächstes spielen soll, besonders wenn so viele offenbar wirklich gute Titel dabei sind. Die ganze Situation verschärft sich noch, wenn, so wie bei mir, sich die verfügbare Freizeit auf Grund diverser Faktoren reduziert hat.

Momentan arbeite ich sogar an mehreren "Baustellen". Da wäre mal "The Legend of Zelda: Phantom Hourglas" für den DS, dann ist da noch "Metroid Prime: Corruption" für die Wii, "Half Life 2: Episode Two" für den PC und - ja, ich hab mich vom Hype doch noch erwischen lassen - "Halo 3" für die Xbox 360. Bei Halo kommt noch erschwerend hinzu, das ich Geschmack an Multiplayer-Partien über Xbox Live gefunden habe. Ein vorläufiges Ende ist nicht in Sicht. Diese Woche kommt "Super Mario Galaxy", was ich altes Gierschwein schon vorbestellt habe, und auf meiner Liste stehen noch "Guitar Hero 3", "Mass Effect", "Crysis" und "Assassin's Creed ", wobei letzteres noch vor Kurzem in Frage stand, aber die ersten Reaktionen der Fachpresse stimmen mich dann doch zuversichtlich. Gut, dass ich keine PlayStation 3 habe, denn dann würde noch "Uncharted - Drakes Schicksal" der Liste hinzu kommen.

Aber ehrlich gesagt gibt es ja gar keinen Grund gestresst zu sein, denn wo steht geschrieben, dass man alle Spiele schon am Verkaufstag haben muss und niemand befielt einem sie schon in der ersten Woche durch zu spielen. Nach Weihnachten kehrt sowieso wieder Ruhe ein. Dann weiß man gar nicht wohin mit der vielen Zeit.

Dienstag, November 13, 2007

Durchgespielt

Beim letzten mal hatte ich nur Spiele die ich angespielt habe, und kommen die, bei denen ich tatsächlich auch den Abspann sehen durfte:

Super Paper Mario

Prinzessin Peach ist wieder einmal entführt worden, diesmal aber nicht von Bowser, obwohl der das auch gerade vor hatte, sondern von Graf Knickwitz, welcher so nebenher auch gleich plant das Universum zu vernichten. Und natürlich muss der kleine Mann mit dem Schnautzbärtchen zur Rettung eilen. "Super Paper Mario" ist ein Jump and Run mit leichten Rollenspielanleihen, aber wirklich nur leichten. Hauptsächlich ist man als Spieler damit beschäftigt durch die Welt zu laufen und Gegnern auf den Kopf zu hüpfen. Garniert wird das noch mit einer üppigen Anzahl an Rätsel, welche den geschickten Einsatz der unterschiedlichsten Fähigkeiten erfordert, die man so im Lauf des Spieles erhält. Die markanteste davon ist wohl die, bei der man von der 2D in die 3D Ansicht wechseln kann. Ich habe mich bei "Super Paper Mario" bestens amüsiert, was vor allem an den humorvollen Dialogen und Zwischensequenzen liegt, die im Spiel immer wieder auftauchen. Lesefaul darf man dabei aber nicht sein, den Sprachausgabe gibt es keine. Mir hat es gefallen, jedoch habe ich trotzdem was zu kritisieren. Hier und da kann man auf Rätsel mit etwas eigenartiger Logik treffen, und wäre da nicht der Humor, dann könnten die Jump and Run Einlagen gegen Ende hin etwas eintönig werden. Ob es besser oder schlechter als die Vorgänger ist, kann ich nicht beurteilen, denn die habe ich nie gespielt.

Portal

In "Portal" schlüpft man in die Rolle einer Versuchsperson, die ausgerüstet mit einer Portalkanone sich in der Ego-Perspektive durch eine Reihe von Versuchsanordnungen bewegen darf. Dabei ist es erforderlich die einzelnen Räume genau zu studieren um dann durch das geschickte platzieren von Portalen Hindernisse zu überwinden. Begleitet wird man dabei von einer Computerstimme, die mit ihren trockenen Meldungen für kurzweilige Unterhaltung sorgt. Der Schwierigkeitsgrad steigt schön gleichmäßig an und man lernt dabei immer besser mit der Portaltechnik umzugehen. Als ich damals die ersten Videos von "Portal" sah, hatte ich nicht den Hauch einer Ahnung wie viel Spaß das Experimentieren mit der Portalkanone machen kann. Die Kommentare des Computers sind schlichtweg genial und Dank meines Review-Boykotts zu "Portal" kam für mich die Wendung mitten im Spiel tatsächlich überraschend. Inzwischen spiele ich es schon zum zweiten Mal und konnte dabei zusätzlich noch kleine Details in den Levels entdecken, die ich vorher einfach übersehen habe. Dank Portal weiß ich jetzt was ich mir zu Weihnachten vom Christkind wünsche, nämlich ein lebensgroßes Model des gewichteten Begleiterkubus und einen Schokolade-Kuchen. Übrigens sagt mir der Zähler in iTunes gerade, dass ich mir „Still Alive“ inzwischen schon 33 mal angehört habe. "Episode Two" und "Team Fortress 2" habe ich bis jetzt nur kurz angespielt, aber mit "Portal" hat sich der Kauf der Orange Box schon gelohnt, obwohl es recht kurz ist.

Elite Beat Agents

"Elite Beat Agents" ist ein DS-Spiel der seltsamen Art. Ein Trio von schwarz gekleideten Männer reist in unterschiedlichsten Vehikeln durch die Welt, um in Not geratenen Menschen mit flotter Pop-Musik und passenden Tanzeinlagen anzufeuern und dazu zu motivieren, sich selbst wieder aus der Scheiße zu befreien. Die Aufgabe des Spielers besteht darin im richtigen Moment mit dem Stylus auf die im Takt der Musik am Touchscreen erscheinenden Punkte zu tippen, damit das Trio schön flüssig zur Musik tanzen kann. Klingt verrückt und ist es auch, besonders wenn man die Aufmerksamkeit auf den oberen Bildschirm von Nintendos Handheld richtet. Dort wird nämlich in einem comichaften Stil die meistens völlig überzogene Geschichte der in Not geratenen Personen erzählt. Mir hat "Elite Beat Agents" viel Spaß gemacht, zumindest im leichten der drei Schwierigkeitsstufen. In den höheren Stufen zieht der Schwierigkeitsgrad dann ordentlich an und die Frustmomente beginnen sich zu summieren. Die Punkte erscheinen viel häufiger und dann manchmal leider nicht mehr richtig im Takt zu der Musik, wodurch im Spiel somit weniger das Taktgefühl zählt sondern mehr die Merkfähigkeit wann und wo ein Punkt auftauchen wird. Trotzdem ist "Elite Beat Agents" ein spannendes, innovatives und vor allem ungewöhnliches Musikspiel für den DS.

Freitag, November 09, 2007

Zu einer Oper-Vorstellung ins Kino gehen

Na das hört sich mal ja mal irgendwie interessant an: Die hiesige große Kinokette zeigt demnächst "Live-Übertragungen" von Opern in ihren großen Kinosälen. Mit einer leibhaftig vor Ort erlebten Opernaufführung wird das sicher nicht vergleichbar sein, aber wenn die Bild und Tonqualität stimmt, dann kann ich mir vorstellen, dass das schon eine interessante Erfahrung sein kann. Außerdem muss man sich fürs Kino nicht so auftakeln und das Geldbörsl wird auch weniger beansprucht. Jedoch habe ich meine Zweifel, ob das wirklich "live" ist.

Donnerstag, November 08, 2007

Ein Fernsehabend zum depressiv werden.

Gestern bin ich recht spät aus dem Büro nach Hause gekommen und habe mich etwas lustlos vor den Fernseher gesetzt. Zunächst läuft dieser Fernsehfilm über diesen Contergan-Skandal aus den 50er und 60er des vorigen Jahrhundert. Der erste Teil war jetzt nicht so besonders aber trotzdem ist es eine traurige Geschichte die schon mal die Stimmung drückt.

Gleich darauf folgt eine leichte Entspannung mit Lebens(t)räume, wo Hausbesitzer zeigen dürfen, wie schön ihr Haus doch ist. Die Räume im Erdgeschoss wirkten in dem vorgestellten Haus aber etwas antiseptisch. Hier und da standen ein paar Dekorationsobjekte rum aber ansonsten war mir das alles viel zu aufgeräumt und perfekt arrangiert. Anders sah es im Obergeschoss aus, da war alles schön vollgestopft und man merkte, ja da wohnt wer.

Dann ging es mit der ZIB 2 depressiv weiter. Erstes Hauptthema: Schießerei in finnischer Schule. Auch eine traurige Geschichte. Zweites Hauptthema: Haftentlastungspaket. Es geht dabei darum, das Häftlinge früher auf Bewährung in die Freiheit entlassen werden. Als Studiogast wurde Peter Westenthaler eingeladen, der Chef einer recht „konservativen“ Kleinpartei mit starkem Hang zum Populismus. Wieso die Verantwortlichen beim ORF für die Diskussion ausgerechnet den geholt haben verstehe ich nicht. Herr Westenthaler war hauptsächlich damit beschäftigt sich in seiner populistischen Schlammpfütze zu suhlen und sich laut darüber zu empören, dass das ein Skandal ist und die ganzen Verbrecher eigentlich alle bis zum Rest ihres Lebens eingesperrt gehören. Ich hab schon darauf gewartete, dass er lautstark die Einführung der Todesstrafe fordert, hat er dann aber doch nicht. Eine konstruktive Diskussion über das Für und Wider der früheren Haftentlassung fand nicht statt, da hätte man das Ganze auch gleich lassen können. Ich habe mich jedenfalls unnötigerweise darüber geärgert.

Nach der ZIB gab es eine Dokumentation über die Opfer des Contergan-Skandals. Einerseits war die Sendung traurig, aber andererseits wieder nicht, da die vorgestellten Fälle trotz ihrer körperlichen Einschränkungen offenbar ein erfülltes Leben hatten und noch haben. Schlimm finde ich nur, dass die Herstellerfirma von Contergan nun schon seit 10 Jahren den Opfern keine finanziellen Unterstützungen mehr zukommen lässt.

Zum Abschluss gab es im Vergleich zum vorangegangenen Programm geradezu leichte Unterhaltung. Das qualitativ immer recht hochwertige Weltjournal brachte ein Sendung über das Fernsehprogramm in anderen Ländern. Konkret ging es dabei um Russland, China und Senegal. Neben politischen Verstrickungen der Fernsehsender mit den jeweiligen Regierungen, wurde auch das Unterhaltungsprogramm näher beleuchtet. Hochinteressant, kann ich nur sagen. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der eine Clip aus einer russischen Unterhaltungsshow, in der man einer prominenten russischen Schauspielerin einen Streich gespielt hat. Die war nämlich gerade gemütlich einkaufen, während derweilen sich ein russischer Panzer auf ihren nagelneuen BMW geparkt hat. Eigentlich wollte ich den Clip hier verlinken, konnte ihn im Netz aber auf die Schnelle nicht finden.

Sonntag, November 04, 2007

Angespielt

Es ist mal wieder Zeit für Spiele, daher nun mal eine kurze Auflistung an Titeln, in die ich mal rein geschnuppert habe:


Cooking Mama
(Wii)
In Cooking Mama darf man als geneigter Spieler nach Rezept Zutaten vorbereiten, klein hacken, anbraten, umrühren und so weiter. All das unter dem gestrengem Auge der Mama, die jede Tätigkeit am Ende mit „Sehr gut“ oder auch „Anstrengend“ kommentiert, oder auch genervt selbst Hand anlegt, wenn man es vorher total versaut hat. Cooking Mama ist ein recht skurriles Stück Software, wie es nur den Japanern einfallen kann. Das Spiel ist recht kurzweilig und erfordert bei manchen Übungen ein geschicktes Hantieren mit der Wiimote. Im Multiplayer wird es sogar richtig anstrengend wenn man wie wild mit dem Controller fuchtelt, nur um das Gemüse schneller klein zu hacken als der Mitspieler. Cooking Mama ist ein nettes Zwischendurch-Spiel, das aber wahrscheinlich auf Dauer fad wird, weil sich die Tätigkeiten wiederholen.

WarioWare Smooth Moves (Wii)
WarioWare Smooth Moves ist eine schier unglaublich große Ansammlung an obskurer Minispielchen in überdrehter Optik. Manche der Spiele dauern nur wenige Sekunden, daher eignet sich WarioWare gut für mal so eine kleine Partie zwischendurch. Für künftige Wii-Spiele-Entwickler sollte WarioWare eigentlich ein Pflichtspiel sein. Nintendo zeigt in den vielen Beispielen vor, was man so alles mit der Wiimote anstellen kann. Im Multiplayer macht das Ganze natürlich sehr viel Spaß, aber auch der Solomodus könnte einem eine Weile beschäftigen. Bei so vielen Minispielen wird es wahrscheinlich seine Zeit dauern bis man alle durch hat.

Unreal Tournament 3 (PC)
Nach langer Zeit habe ich mich mal wieder an einen Online-Multiplayer-Shooter getraut und mir die Demo von Unreal Tournament 3 runtergeladen. Zu meiner großen Überraschung habe ich mich in den ersten Online Deathmatch Partien recht gut geschlagen, obwohl ich mich schon mal darauf eingestellt hatte haushoch zu verlieren. Aber wahrscheinlich war das nur Glück oder meine Mitspieler waren lauter Noobs ;-). Wie auch immer, bei Unreal Tournament scheint noch immer alles beim Alten zu sein. Abgesehen von der aufpolierten Grafik hat sich am Spiel selbst nicht viel verändert, seit ich es das letzte Mal gespielt habe (ich glaub das war 2003). Mal sehen, wenn ich Zeit und Lust habe kaufe ich mir vielleicht sogar die Vollversion.

Die Siedler - Aufstieg eines Königreichs (PC)
Den neuen Siedler-Teil habe ich auch mal angespielt, konnte mit dem Spiel aber nicht wirklich warm werden. Zum einen sind mir die Hauptfiguren vom ersten Moment an unsympathisch und zum anderen finde ich das Wirtschaftssystem viel zu simpel. Da sind mir die alten Siedler-Teile lieber. Da musste man sich noch genau überlegen wie man die einzelnen Gebäude platziert um eine optimale Produktionskette zu erhalten. Beim neuesten Siedlerteil braucht man meistens nur ein Gebäude für eine Ware. Da fehlt es mir an Herausforderung. Ich spiele dann doch lieber Anno 1701 oder Die Siedler 2: Die nächste Generation.

Die Simpsons - Das Spiel (Xbox 360)
Zwar zu spät für den Kinofilm, aber dafür rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft bringt EA ein Simpsons-Spiel auf den Markt. Ich hab mir mal die Demo über den Marktplatz der Kreuzschachtel geholt und ich muss leider sagen mich hat sie nicht wirklich überzeugt. Ja, das Spiel ist sicher überaus humorvoll und ja, es spricht natürlich für das Spiel, dass die Drehbuchschreiberlinge und die Sprecher der Serie daran mitgewirkt haben, aber bei der Spielmechanik wird nur Standard 08/15 Actionkost geboten. Mir ist das zu wenig und deshalb werde ich für das Simpsons-Game kein Geld ausgeben. Jedoch hat ein Freund das Spiel bereits in seinem Besitz und der versicherte mir, dass das Simpsons-Spiel gar nicht so schlecht ist, wie einem die Demo eventuell suggeriert. Mal sehen, vielleicht ändere ich meine Meinung noch.

Dienstag, Oktober 30, 2007

Eine harte Geschichte

Ein Pärchen verbringt in gemütlicher Atmosphäre seine Flitterwochen, als es unerwartet Besuch von der Polizei bekommt und wer mehr wissen will sollte am Besten gleich die Schilderung der Betroffenen selbst durchlesen:
Flitterwochen durch Polizeieinsatz unterbrochen
Terroristen auf Flitterwoche
Polizeieinsatz in Hamwiede - einige Fragen
Ich hoffe die Verantwortlichen für diesen Vorfall bekommen für ihre überzogene Paranoia ordentlich was auf die Nase.

Donnerstag, Oktober 25, 2007

Alle guten Dinge sind Drei

Mein Filmkonsum der letzten Wochen, wiedereinmal in Kurzform:

Operation: Kingdom

Saudi Arabien, in einer abgeschotteten amerikanischen Siedlung kommt es während einer großen Feier der dortigen Einwohner plötzlich zu einem verheerenden Terroranschlag. Über hundert Menschen verlieren dabei ihr Leben. Nach kurzen diplomatischen Querelen erlauben die Saudis einer Einheit des FBIs selbst Ermittlungen am Tatort durch zu führen.
Im Vorspann fasst „Operation: Kingdom“ in stilvollen Animationen kurz und prägnant die Geschichte von Saudi-Arabien zusammen. Gleich am Anfang wird man dann als Zuschauer Zeuge des verheerenden Anschlages auf die Einwohner der Siedlung. Nach dieser blutigen Ouvertüre beschäftigt sich „Operation: Kingdom“ dann hauptsächlich mit den Ermittlungsarbeiten, was zwar zunächst spannend und irgendwie interessant ist, mich dann doch ein wenig gelangweilt hat. Bei den packenden und überaus bleihaltigen Schlussszenen kommt der Film jedoch wieder ordentlich in Fahrt. „Operation: Kingdom“ ist so eine Art Actionkrimi, der versucht durch das Einstreuen politischer Verstrickungen und durch das gezielte Aufeinandertreffen von westlicher und östlicher Kultur mehr Tiefgang zu erreichen. Jedoch werden diese ehrenhaften Ambitionen im actionreichen wie auch spannenden Finale ein wenig erstickt. Doch dann kommt so ein einziger simpler Satz ganz am Schluss kurz vor dem Abspann und plötzlich erscheint der vorangegangene Film in einem ganz anderem Licht und alles bekommt völlig unerwartet noch einen tieferen Sinn. Genau aus diesem Grund erhält der Film von mir 8 von 10 Punkten.

Stardust

Irgendwo in England liegt ein kleines Dorf , welches von einer Mauer umschlossen wird. Das besondere an dieser Mauer ist, dass sie eine kleine Lücke hat, durch die man in eine andere fantastische Welt hinübertreten kann. „Stardust“ (den deutschen Titel „Der Sternenwanderer“ empfinde ich als unpassend) ist ein fantastisches Märchen mit Hexen, alten Königen, Piraten, machtgierigen Prinzen, verschollenen Prinzessinnen und einer abenteuerlichen Odyssee des Protagonisten durch eine fantastische Welt mit dem Ziel das Herz der Angebeteten zu erobern (großer Gott, was für ein kitschiger Satz). Die Geschichte ist zwar nicht frei von Klischees und schon nach den ersten 20 Minuten sollte wohl klar sein, wie das Ende aussehen wird, aber trotzdem kann man „Stardust“ als durchaus unterhaltsam und amüsant bezeichnen. Schuld daran sind vor allem die beiden mitwirkenden „Altstars“ Michelle Pfeiffer und Robert DeNiro. Dass die beiden bei den Dreharbeiten offensichtlich ihren Spass hatten, kommt dem Film zu Gute. Ich hatte mit „Stardust“ einen netten Kinoabend. Mein Faible für optische Effekte wurde ebenfalls befriedigt, auch wenn ich in anderen Filmen schon mal bessere Tricks gesehen habe. Nur zum Ende hin wurde es mir dann doch ein wenig zu kitschig, darum gibt es auf meiner Wertungsskala nur 6 von 10 Punkten.

Little Miss Sunshine

Eine schrullige Familie tuckert mit ihrem sonnengelben VW-Bus durch die Landschaft. Ihr Ziel ist ein Schönheitswettbewerb für Kinder, an dem die kleine Tochter teilnehmen soll. Dass die Reise nicht ohne Zwischenfälle verläuft, sollte wohl klar sein. "Little Miss Sunshine" ist ein wunderbares Roadmovie, dass sowohl komische wie auch tragische Momente bietet und mit einer Priese Skurrilität garniert ist. Tja, was soll ich zum Film noch schreiben, außer dass dieser einfach nur herzallerliebst ist und ich mir die DVD nun schon 3 mal vollständig angesehen habe. Die Schauspieler sind allesamt großartig, die Musikuntermalung passt wie die Faust aufs Auge und die Handlung gleitet einem Finale entgegen, dass genauso spannend wie überraschend ist. In „Little Miss Sunshine“ passt einfach alles zusammen. Mir fällt nichts ein, dass ich an dem Film bekritteln könnte, darum gibt es von mir 10 Punkte!

Montag, Oktober 22, 2007

Schnee! So viel Schnee!

Inzwischen hat sich eine ordentliche weiße Schneedecke über das kleine Bergdorf am Rande der Zivilisation gelegt und ich hab nun mein Winter-Theme wiedergefunden.

Samstag, Oktober 20, 2007

Verdammt! Schon wieder kommt der Winter

Hier im kleinen Bergdorf am Rande der Zivilisation hat sich heute schon mal der erste Vorbote des Winters gezeigt. Das bedeutet wohl, dass der farbenprächtig Herbst bald vorbei ist. Schade.
Nun wäre es wohl auch an der Zeit mein Winter-Theme für diese Website wieder auszupacken. Wenn doch nur wüsste wo ich das zuletzt hingelegt habe...

Freitag, Oktober 19, 2007

Geht´s noch?

Als ich von der Ankündigung der 40 GB Playstation 3 und dem Wegfall der Abwärtskompatibilität hörte, dachte ich mir noch: ja gut, die bei Sony wollen mit dieser Maßnahme die Produktionskosten senken um die Geräte billiger an die Endkunden abgeben zu können. Die PS3 dümpelt bei den verkauften Stückzahlen ja noch immer irgendwo weit hinter der Konkurrenz rum und es ist an der Zeit dagegen endlich mal was zu unternehmen. Obwohl ich die Abwärtskompatibilität zur PS2 Software vermissen würde, da ich doch einige PS2-Spiele habe und diese auch noch gerne auf der PS3 weiterspielen möchte (wenn ich mir denn mal ein kaufen sollte), hätte ich doch Verständnis für diese Maßnahme gehabt. Schließlich war die Entwicklung der PS3 nicht gerade billig und irgendwann sollte sich der Aufwand für Sony auch mal lohnen.

Aber was muss ich nun auf Heise.de lesen? Sie wollen damit für die Kunden nur einen Anreiz schaffen um mehr PS3-Spiele zu kaufen? Ich weiß jetzt nicht wie andere potentielle PS3 Käufer das sehen, aber für mich ist diese Meldung wie ein Schlag ins Gesicht des Kunden. Die streichen eine, wie ich finde, komfortable Zusatzfunktion, die das Softwareangebot für diese teure Konsole drastisch erhöht hat, nur um z.B. eventuell mehr Kopien von "Lair" verkaufen zu können, dass, wenn man den Kritikern glauben schenken darf, eine spielerische Murksarbeit in hübscher Optik ist.

Diese Meldung ist nur eine von den vielen Fettnäpfchen, in die Sony seit der Ankündigung der Playstation 3 getreten ist. Angesichts der dargebotenen Öffentlichkeitsarbeit von Sony drängen sich für mir nun zwei Schlussfolgerungen auf: entweder in deren Marketingabteilung arbeiten völlig inkompetente Idioten, oder die verantwortlichen Leute bei Sony sind tatsächlich so arrogant, wie es den Anschein hat. Im letzteren Fall würde ich mir dann sogar wünschen, dass sie mit der PS3 ordentlich auf die Nase fallen.

Donnerstag, Oktober 18, 2007

Kindheitserinnerungen

Da kommen sie wieder, die Kindheitserinnerungen. Ich musste heute an die alten Sendungen denken, die ich damals als Kind mir immer im Fernsehen angeschaut habe. Eine davon war die Familie Petz. Die Sendung lief meistens im Vorabendprogramm und diente somit als Betthupferl. Kurz bevor ich ins Bett musste, durfte ich mir noch die Familie Petz anschauen. Hach, das waren noch Zeiten:




Das Kasperletheater gehörte in meiner frühen Jugend auch zum Pflichtprogramm im Fernsehen. Neben den lustigen Späßen vom Kasperle konnte man bei der Sendung manchmal auch was lernen:

Montag, Oktober 15, 2007

Auf den Punkt gebracht

Hätte die Frau Schmitz nicht die Kommentarfunktion auf ihrer Seite abgeschaltet, dann hätte ich ihr direkt mitgeteilt, dass ich nach dem Lesen von diesem Satz kurz voller Ehrfurcht erstarrt bin.

Samstag, Oktober 13, 2007

Nachholbedarf

Ich bin im Rückstand mit meinem Filmgeschwafel, den ich nun versuche in Kurzform aufzuholen. Hier also die Filme, die ich mir in letzter Zeit anschauen durfte:

Ratatouille

Es geht um eine Ratte die sich zum Haubenkoch berufen fühlt und dieser Berufung in aberwitziger Weise auch nachkommt. Tja, bei diesem Film fehlen mir die Worte. Momentan fällt mir dazu nur "großartig, großartiger, am großartigsten!" ein. Ich hab mich weggeschmissen vor lachen. Derzeit wohl der Beste Film von Pixar, zumindest einer der Besten. „Ratatouille“ ist natürlich technisch perfekt und überaus reich an Details, aber von den Leuten bei Pixar ist man auch nichts anderes gewöhnt. Nach dem Film bekommt fast Lust mal selbst was ordentliches zu kochen. Es ist jedoch nicht zu Empfehlen mit leerem Magen im Kino zu sitzen, bei dem guten Essen, dass man da visuell vorgesetzt bekommt, könnte das äußerst qualvoll werden. Von mir kriegt der 10 von 10 Punkten, schon mal wegen den genialen Vorfilm.

Das Bourne Ultimatum

Der gute Jason Bourne macht sich nun im dritten Teil der Trilogie wieder daran seine wahre Identität heraus zu finden. Der Film ist spannend erzählt und recht rasant in Szene gesetzt. Manchmal wirkt er geradezu hektisch, fast ein bisschen zu hektisch für meinen Geschmack, was vor allem an der wackeligen Kamera liegt, welche der Herr Greengrass in seinen Filmen gerne mal einsetzt um mehr Dramatik aufkommen zu lassen. Bei den Actionszenen hat man, wie schon im Vorgänger, auf optischen Firlefanz verzichtet und stärker auf Realismus gesetzt. Gut fand ich rückblickend übrigens die Idee, die Handlungsstränge von Teil 2 und Teil 3 so stark ineinander greifen zu lassen. Auf meiner persönlichen Wertungsskala bekommt „Das Bourne Ultimatum“ eine 8.

Resident Evil: Extinction

Der dritte Film auf Basis der bekannten Videospielreihe. Die Welt ist quasi im Arsch. Überall laufen Zombies rum, und die wenigen normalen Menschen, die es noch gibt, sind die meiste Zeit damit beschäftigt sich die blutrünstigen Untoten vom Leib zu halten. Mit dabei natürlich wieder Milla Jovovich als Alice, die wieder haufenweise Zombies zur Strecke bringt. An sich ist „Resident Evil“ ein netter Actionfilm, in dem viel geschossen und geschlitzt wird und auch mal der einen oder anderen Krähe Feuer unterm Hintern gemacht wird. Die Schauwerte gehen in Ordnung und zwischendurch wird man als Zuschauer manchmal ein bisschen erschreckt, aber Handlungstechnisch bewegt sich der Film eher in seichten Gewässern, das war jedoch zu erwarten. Unterm Strich ist „Resident Evil: Extinction“ ein Film den man sich anschauen kann, aber nicht wirklich muss. Auf meiner Wertungsskala gibt das 6 von 10 Punkten.

Dienstag, Oktober 09, 2007

Für die Ohren

Einer der vielen Stärken von Bioshock ist der großartige orchestrale Soundtrack und diesen düsteren musikalischen Leckerbissen kann man sich zu meiner großen Überraschung völlig legal und kostenlos im Internet runterladen (Direktlink Zip-Datei)! Und zu meiner noch viel größeren Überraschung kann man das eigentlich schon seit August!!! Ja wieso hat mir das denn niemand gesagt? Wenn ich das schon früher gewusst hätten, dann wäre der schon längst auf meinen MP3-Player gelandet. Nun gut, jetzt weiß ich es ja und nun kann ich auch mal unterwegs musikalisch in die Welt von Rapture eintauchen. Meine persönlichen Highlights sind Track Nr. 1, Nr. 2, Nr. 7, Nr. 8 und last but not least Nr. 10.

Montag, Oktober 08, 2007

Hasen hüpfen

Sony hat wieder einen neuen Bravia Werbespot produzieren lassen. Diesmal unter anderem mit vielen kleinen Hasen. Die letzten beiden mit den Gummibällen und den Farben sahen recht spektakulär aus. Der neue wirkt auf den ersten Blick nicht ganz so spektakulär, aber wenn die dieses kurze Filmchen wirklich so gemacht haben wie ich glaube, dass sie ihn gemacht haben, also mittels der Stop-Motion-Technik, dann bin ich von dem Filmchen wirklich beeindruckt.



Da steckt sicher ein großer Haufen Arbeit drin.

Samstag, Oktober 06, 2007

Ein Stöckchen

So, da kommt es geflogen vom Rotfell´s Blog und erwischt mich völlig unvorbereitet an einem Samstag Abend.
Jeder beschreibt acht Dinge von sich. Wer das Stöckchen zugeworfen kriegt, schreibt das alles in sein Blog rein, mitsamt den Regeln. Nun überlegt man sich, an welche acht Personen/Blogs man das Stöckchen weiterreicht. Schlussendlich schreibt man bei den Betreffenden einen entsprechenden Kommentar in das Blog.
Nummer 1: Hin und wieder lese ich gerne schmierige Boulevardblätter, nur um mich dann hinter her über den Inhalt zu empören.

Nummer 2: Ich neige manchmal dazu so lange am Kopfpolster zu horchen bis dieser eine Zeitpunkt kommt, an dem ich dann wirklich unbedingt aufstehen muss, da ansonsten der morgendliche Zeitplan unmöglich einzuhalten ist.

Nummer 3: Während Klo-Sitzungen verfalle ich manchmal in Tagträume.

Nummer 4: Ich mag keine langen Autofahrten.

Nummer 5: Zugfahrten im Gegensatz dazu aber schon eher.

Nummer 6: Ich erwische mich manchmal dabei, wie ich mit den Füssen wackle, während ich vor dem Computer sitze und arbeite.

Nummer 7: Viel zu oft vergesse ich die elektrische Zahnbürste auf die Ladestation zu stellen.

Nummer 8: Momentan juckt es mich links oben am rechten Unterschenkel ca. 2,75 cm neben dem kleinen Muttermal, aber ich konnte mich noch nicht dazu durchringen mich zu kratzen.

So, an wenn könnte ich das Stöckchen den nun weiter schmeißen? Mhhh, mal überlegen. Ah, ich glaub weiß es schon: Darth Puma, Lou, Smeikx, Knurrunkulus, Jens, Madse, PropheT und Balthazzar

Die Kastenhubers

In der hiesigen regionalen Gratis-Zeitung bin ich zwischen Schweinebauchanzeigen, den Selbstbeweihräucherungen von Wirtschaftsbetrieben und Glückwünschen zum 40er (inklusive dazu passendem peinlichem Jugendfoto) auf nachfolgende Anzeige gestoßen und hätte mich beim Lesen beinahe an meinem Kaffee verschluckt:


Entweder das ist eine Satire oder.... nein, das muss eine Satire sein.

Donnerstag, Oktober 04, 2007

Angebissen

Heute habe ich mich bei einer Schulung gefragt, ob man daran sterben kann wenn man seine eigene Zunge abbeißt. Währenddessen war ich gerade damit beschäftigt meine Zunge zwischen meinen Zähnen festzuhalten, damit mir nicht unverhofft eine zynische Bemerkung entfleucht.

Nach der überstandenen Schulung wollte ich mich mit Halo 3 einem neuen Spielzeug belohnen. Glücklicherweise Blöderweise hatte das von mir auserkorene Geschäft nix g´scheits mehr auf Lager, wodurch ich gezwungen war mich nur mit einem zusätzlichen Schokoladen-Donut beim schottischen Fleischlaberlbrater zu begnügen.

Zu der Situation heute fällt mir wieder die eine Szene aus Casino Royal ein:

Er: "Blöde Kuh"
Sie: "Was haben Sie gesagt?"
Er: "Ich habe gesagt Sie sind eine blöde Kuh!"

Dienstag, Oktober 02, 2007

Plötzlich!

Ganz spontan und unerwartet hat mich nun doch die Vorfreude ergriffen.

Montag, Oktober 01, 2007

Herbstzeit

Ich finde den Herbst deshalb so großartig, weil es die Flora vor der Winterruhe da noch mal farblich so ordentlich Krachen lässt. Spaziergänge durch die hiesigen Mischwäldern gestalten sich auf Grund der Rot- und Gelbtöne die sich unters Grün mischen wesentlich interessanter. Vergangenes Wochenende habe ich eine kleine Wanderung durch einen solchen herbstlichen Wald gemacht. Müsste ich nicht arbeiten, dann würde ich so was jeden Tag unternehmen, denn ehe man es sich versieht ist so ein Herbst schon wieder vorbei.

Nicht so toll am Herbst ist es, wenn man an einem warmen sonnigen Nachmittag zu einer Radtour aufbricht, sich auf gewundenen Straßen den Berg hinauf schindet und dann einem spontan einfällt, dass die Sonne sich nun ja eigentlich schon früher am westlichen Horizont verabschiedet, als in den Monaten zuvor. Darauf folgt dann der Moment, in dem man sich nach einem Paar warmer Handschuhe sehnt, weil während der Abfahrt auf der zuvor sonnigen und warmen, nun aber schattigen und kühlen, Bergstraße einem die Finger an die Lenkstange frieren.

Donnerstag, September 27, 2007

Let´s roll



Irgendwie habe ich jetzt wieder Lust auf eine Runde "We love Katamari".

Mittwoch, September 26, 2007

Schießerei hoch zehn

Ein Mann sitzt einsam auf einer Bank in einer etwas verdreckten Straße und knabbert an einer Karotte. Plötzlich stolpert hektisch eine schluchzende schwangere Frau an ihm vorbei. Ihr auf den Fersen ist ein wütender und bewaffneter Schlägertyp, der offenbar nichts gutes mit ihr vor hat. Die Schwangere flieht in einen Seitengasse mit ihrem Verfolger dicht hinter ihr. Der Mann auf der Bank wartet noch einen Moment lang bevor er sich etwas genervt von seinem Sitzplatz erhebt und der Frau zu Hilfe eilt.

Dies ist der Auftakt zu einem fulminanten Actionspektakel, in dem einer gewaltig Anzahl an „bösen Jungs“ mittels Projektilwaffen das Leben verkürzt wird. Mit coolem Blick und einem lockeren Spruch auf der Lippe stürzt sich Clive Owen alias Mr. Smith von einer exzellent durch choreographierten Schießerei zur nächsten. Die Gegner sterben wie die Fliegen. An seiner Seite die pure Erotik in Form von Monika Bellucci alias Donna Quintano. Angeführt wird die zur Kanonenfutter degradierte Gangstermeute von Paul Giamatti alias Hertz. All das kann man sich in einem der wohl bleihaltigsten Actionfilme in diesem Jahr anschauen, der unter dem passenden Namen „Shoot 'Em Up“ derzeit in den Lichtspielhäusern läuft.

Liebhabern von gut gemachter Actionkost kann man den Film ausnahmslos empfehlen. Einzig die Handlung und die darin zeitweise abwesende Logik könnte man bekritteln, aber in der Praxis fällt das nicht weiter auf, da man die meiste Zeit damit beschäftigt ist sich von den kleinen Details überraschen zu lassen, oder weil einem die teils sehr originellen Actionsequenzen die volle Aufmerksamkeit abverlangen. Die Dialoge in „Shoot 'Em Up“ kann man als gelungen bezeichnen und an schwarzem Humor mangelt es auch nicht. Die drei Hauptdarsteller Bellucci, Owen und Giamatti tragen das ihre zum Erfolg des Filmes bei und man merkt ihnen an, dass ihnen ihre Rollen Spaß gemacht haben.

Ich hatte mit „Shoot 'Em Up“ einen überaus unterhaltsamen Kinoabend. Auf meiner persönlichen Wertugsskala gibt das 8 von 10 Punkten, und wären mir bei manchen Stellen nicht doch noch ein paar Logikfehler sauer aufgestoßen, dann hätte ich dem Film eine 9 gegeben, schon mal wegen der Monika Bellucci.

Dienstag, September 18, 2007

Spiel des Jahres

Gestern am späten Abend habe ich endlich Bioshock durchgespielt und dabei ein Finale präsentiert bekommen, welches mich mit Freude und wohlig warmer Zufriedenheit erfüllt hat. Diesem großartigen Ende ging ein Spiel voran, dass zwar von der Spielmechanik her bereits bekanntes präsentiert, aber bei Atmosphäre und Erzählstil neue Maßstäbe setzt. Die Art und Weise wie im Spiel mit Musik hantiert wird ist schlichtweg genial und die düstere Unterwasserstadt Rapture mit ihren vielen raffinierten Details ist einfach großartig. Für mich ist Bioshock schon mal definitiv das beste Spiel in diesem Jahr. Ich kann mir momentan nicht vorstellen, dass da noch was besseres nachkommen könnte.

Nun kann ich beruhigt die ganzen Artikel zu Bioshock lesen, ohne mehr in Gefahr zu laufen unfreiwillig gespoilert zu werden. So was kann einem bei einem Titel wie Bioshock nämlich ganz schön das Spielerlebnis versauen. Darum werde ich jetzt auch keine weiteres Wort mehr über das Spiel verlieren. Ansonsten möchte ich den exzellenten Beitrag zu Bioshock auf d-frag.de empfehlen, aber auch nur wenn man das Spiel schon durch hat.

Malen mit Licht

Es ist jetzt schon eine Zeit lang her, als ich über Happy Shooting (deren Podcast ich mir übrigens regelmäßig anhöre und den ich großartig finde) auf diese geniale Bilderserie und diesen herzigen Werbefilm gestossen bin. Damals dachte ich mir, das muss ich bei passender Gelegenheit auch mal ausprobieren. In den nächtlichen Stunden des vergangenen Sonntags war die Gelegenheit da. Die Ergebnisse meiner Experimente sind jedoch nicht ganz so berauschend wie die Werke der verlinkten Vorbilder. Aber das soll mich nicht davon abhalten die Fotos dem Internet vor die Füße zu werfen:

So ein Foto wie das nachfolgende bekommt man, wenn man die Kamera auf 30 Sekunden Belichtungszeit einstellt und dann wie von der Tarantel gestochen mit einer Taschenlampe davor rumhüpft:

Nicht mehr auf dem Foto zu sehen ist mein Sturz, welchen ich erlitt weil ich über den Kater gestolpert bin, der kurzfristig beschlossen hat bei dem nächtlichen Gehüpfe mitzumachen.
Nachdem mir das Gehüpfe zu gefährlich geworden ist, habe ich beschlossen einfach nur mit Licht Figuren in die Luft zu malen. Als erste malte ich meinen Benutzernamen:

Vom Ehrgeiz gepackt wollte ich noch mein Benutzerbild nachmalen, worin ich jedoch nur bedingt erfolgreich war:


Schließlich beschränkte ich mich auf einfache Formen:


Die ganze Aktion werde ich sicher irgendwann wiederholen. Dann aber mit verschiedenen Beleuchtungskörper und vielleicht mit spektakuläreren Ergebnissen.

Mittwoch, September 12, 2007

Alljährliches Naturschauspiel

Jedes Jahr gegen Ende des Sommers bietet sich dem geneigten Beobachter ein besonderes Spektakel. Heerscharen von Flachlandbewohnern pilgern mit ihren motorisierten Kutschen in die ländliche Bergwelt rund um das kleine Bergdorf am Rande der Zivilisation, um dort in den dunklen Wäldern im Unterholz nach schmackhaften Schwammerln zu fahnden. Über Jahrzehnte hinweg hatte ich das Privileg dieses Schauspiel live mit zu erleben. Ich möchte nun in einem kurzen Essay meine Beobachtungen hier mal festhalten.

Schwammerlsucher sind faszinierende Individuen. In der Regel sind sie in Rudeln von 2 bis 5 Exemplaren zwischen den Bäumen anzutreffen, aber auch Einzelgänger sieht man einsam auf der Jagd nach Pilzen durchs Unterholz streifen. Man kann Schwammerlsucher grob in drei Gruppen unterteilen:

Der ambitionierte Pilzsammler: Dieser Schwammerlsucher nimmt sich für sein Vorhaben Zeit. In der Regel wird ein halber oder auch ganzer Tag dafür eingeplant. Er schlüpft in festes Schuhwerk und kleidet sich in leichte wetterfeste Stoffe. Ausgerüstet mit einem Weidenkorb und eventuell sogar noch einem Rucksack schreckt er nicht davor zurück auf der Suche nach schmackhaften Pilzen mehrere Kilometer durch die Wildnis über Stock und Stein zurück zu legen. Schwammerlsuchen ist für ihn auch eine sportliche Herausforderung. Ist mal ein kleines Schwammerl gefunden wird sofort - manchmal aus dem Gedächtnis, aber meistens mit dem in Buchform mitgeführten Pilzratgeber - bestimmt, ob es essbar und schmackhaft ist, oder giftig und tödlich. Wenn es essbar ist, dann wird es vorsichtig aus dem Boden gezupft und mit dem eigens dafür gekauften Taschenmesser sorgfältig an Ort und Stelle geputzt, um darauf hin sanft im Weidenkorb verstaut zu werden. Der ambitionierte Pilzsammler geht dieser Tätigkeit in der Regel schon seit vielen Jahren nach. Im Lauf der Zeit mutiert er zu einer wandelnden Datenbank über Orte und Stellen mit erhöhtem Pilzwachstum. Dieses Wissen wird von ihm streng gehütet und, wenn überhaupt, höchstens erst am Sterbebett den anwesenden Mitmenschen mitgeteilt. Trotzdem neigt der ambitionierte Pilzsammler aber auch gerne dazu vor anderen mit dem Wissen zu prahlen. Dann erzählt er ganz groß, dass er schon mal so und so viele Pilze von beachtlicher Größe aus dem Wald getragen hat. Meistens ist das jedoch geflunkert und in Wirklichkeit fiel der Schwammerlfund etwas bescheidener aus.

Der Ich-fahr-mal-schnell-Pilze-holen-Typ: Dieser Typus fährt mit seinem Automobil zunächst scheinbar ziellos durch die Landschaft um dann irgendwo am Rand einer dicht von Wald umzingelten Straße zu parken. Meistens sieht man diesen Schwammerlsucher dann in einer dem Anlass nicht angemessenen Kleidung durch das Unterholz streifen, ausgerüstet mit einem Plastiksackerl, welches sich noch vom letzten Einkaufsbummel am Rücksitz befand und in das er nun mehr oder weniger achtlos die erbeuteten Pilze stopft. Dieser Typus operiert in einem Radius von maximal 500 Meter um sein geparktes Auto herum, da er sich von diesem nur ungern weit entfernt. Sein Handeln wird allein von der Hoffnung getrieben in unmittelbarer Zukunft bei einem köstlichen Schwammerlgericht am Esstisch sitzen zu können. Eingesammelt wird meistens alles was irgendwie nach Pilz aussieht und erst zu Hause wird die Beute in „essbar“ und „weiß nicht“ aufgeteilt.

Die organisierten Pilz-Banden: Diese Art von Schwammerlsucher tritt in der Regel in größeren Rudeln auf und durchstreift systematisch den Wald auf der Suche nach Pilzen. Sie interessieren sich nicht für die spätere Zubereitung der Pilze zu schmackhaften Speisen oder für die idyllische Waldlandschaft durch die sie bei der Suche streifen. Ihre Motivation ist rein ökonomischer Natur. Sie interessieren sich nur für den finanziellen Gewinn, denn sie durch den Verkauf der gesammelten Ware am Markt erzielen. Getrieben vom Kapitalismus sammeln die Pilz-Banden die Wälder leer. Von den anderen Schwammerlsuchern können sie sich daher keine Sympathiebekundungen erwarten. Besonders die ambitionierten Pilzsammler sehen in den Pilz-Banden verabscheuungswürdige Kreaturen, die Raubbau an der Natur betreiben. Die Aktivitäten der Pilz-Banden sind nicht nur moralisch fragwürdig, sondern auch illegal. Eigentlich darf man die Pilze nur in haushaltsüblichen Mengen aus den Wald tragen, was je nach Gesetzeslage so ungefähr 2 kg wären. Pilz-Banden überschreiten in der Regel diese Grenze bei weitem. Aus diesem Grund bekommen sie manchmal auch Probleme mit der ortsansässigen Exekutive.

So unterschiedlich die einzelnen Schwammerlsucher auch sein mögen, so haben sie doch Gemeinsamkeiten. Neben der gleichen gebückten Körperhaltung in die sie beim durchwandern des Unterholzes verfallen, müssen sie sich auch vor den gleichen Feinden in Acht nehmen, die ihnen in den dunklen Wäldern auflauern. Neben rauflustigen Bären und blutrünstigen Ebern, die man jedoch nur sehr sehr sehr selten in freier Wildbahn antrifft, sind das vor allem die Forstangestellten der holzgewinnenden Industrie sowie kleine garstige Waldbauern. Am harmlosesten für den gemeinen Schwammerlsucher sind da noch die Förster. Die beschränken sich meistens darauf jene Pilzsammler rechtlich zu belangen, die ihre Benzinkutschen verbotenerweise auf privaten Forstwegen drapiert haben. In ganz schlimmen Fällen wird von den Förstern eventuell noch ein Teil der Beute von den Sammlern konfisziert, sollte diese die 2 kg Marke überschreiten. Gefährlicher sind da schon die etwas seltener anzutreffenden kleinen garstigen Waldbauern. Neben einer saftigen Anzeige wegen Ruhestörung neigen manche Exemplare dieser Gattung auch dazu dem arglosen Pilzsammler in ihrem Revier heimlich aufzulauern. Sollte einem Schwammerlsucher das Unglück ereilen in die Fänge eines solchen garstigen Zeitgenossen zu geraten, dann kann er sich schon mal seelisch darauf vorbereiten mit anzusehen, wie seine mühevoll gesammelten Pilze mittels beherzten Fußtritten zurück in den Waldboden gestampft werden.

Auch nicht gerade als Freund der Pilzsammler kann man die Jägerschaft bezeichnen. Wenn ein Jäger nach stundenlangem Ausharren in seinem Verschlag endlich den lang ersehnten kapitalen Hirsch vor sein Visier bekommt und er dann machtlos zuschauen muss, wie plötzlich ein Schwammerlsucher von der Seite in die Szenerie stolpert und dabei die begehrte Jagdtrophäe in die Flucht schlägt, dann wird so mancher Jäger in dieser Situation in Versuchung geraten eventuell den Kopf des Störenfrieds auf ein Brett zu nageln und über den Kamin zu hängen. Ob ein Jäger schon mal dieser Versuchung erlegen ist, ist nicht bekannt.

Somit bin ich nun am Ende meines kurzen Essays angelangt und mir ist durchaus bewusst, dass ich damit des Phänomen Schwammerlsucher nur sehr oberflächlich beleuchtet habe. Mit diesem Thema könnte man noch viele Seiten füllen, aber das sollen andere machen. Ich bin jetzt nämlich müde und werde nun schlafen gehen.

PS: Das ist wahrscheinlich der längste zusammenhängende Text, den ich bisher in meinem Leben geschrieben habe und der längste auf dieser Website sowieso.

Dienstag, September 04, 2007

Das hätte ich mir sparen können

„Die letzte Legion“ ist ein Film, der sich als Vorgeschichte der Artus Sage präsentiert. Wir schreiben das Jahr irgendwann so 400 nach Christus. Ein junger Bub wird, weil alle seine Vorgänger vor ihm schon sehr früh nach und nach das Zeitliche segneten, zum Kaiser des römischen Reiches gekrönt. Als der junge Kaiser auch gemeuchelt werden sollte, weil die Goten Rom erobert haben und nun die Chefs sein wollen, flieht er gemeinsam mit einer kleinen Gruppen von Leuten, bestehend aus seinem Lehrer, einer hübschen Kriegerin, dem Kommandanten seiner Leibgarde und ein paar Männern aus dessen Team, nach Britannien um dort die letzte verbliebene römische Legion zu mobilisieren und die Herrschaft zurück zu erobern. Unterwegs wird noch so nebenbei das Schwert Excalibur aufgesammelt.

Eigentlich hätte das ja ein netter spannender Abenteuerfilm werden können, dem man zwar keine historische Korrektheit unterstellen kann, der aber durchaus unterhaltsam hätte sein können. Blöderweise haben es die Filmemacher jedoch total versaut. Die Handlung strotzt nur so vor Logikfehlern, welche man anscheinend versuchte mit Klischees zu übertünchen. Die Actionszenen präsentieren sich wenig spannend und sind größtenteils ziemlich unspektakulär. Bei den visuellen Eindrücken verhält es sich ähnlich. Ein paar der Matte Paintings sehen zwar recht passabel aus, aber ansonsten wird einem optisch wenig geboten. Die Schauspieler können da auch nichts mehr retten. Dass ein Colin Firth sich dafür hergibt kann ich ja noch verstehen, der wollte halt mal beruflich was neues ausprobieren, aber ich verstehe nicht wieso der Ben Kingsley bei so was mitmacht. Der einzige Lichtblick in „Die letzte Legion“ ist Aishwarya Rai. Neben dem Umstand, dass die gute Frau unglaublich hübsch ist, hat sie auch die besten Kampfszenen im Film bekommen.

Von mir kriegt „Die letzte Legion “ auf meiner persönlichen Wertungsskala 3 von 10 Punkten, wegen der Aishwarya Rai, aber rückblickend tut es mir Leid Geld für diesen Film an der Kinokasse gelassen zu haben.

Sonntag, September 02, 2007

Star Wars nach Simpsons Art

Kennt wahrscheinlich schon jeder, aber ich habe es erst jetzt entdeckt und finde es ganz großartig:

Mittwoch, August 29, 2007

Gedanken zum Tag

Nachdem ich mich jetzt jeden Tag in meinem iMac Bildschirm selber anschauen kann und ich somit jedes mal meine wilde Sturmfrisur erblicken muss, fühlte ich mich genötigt mal wieder den Friseur auf zu suchen. Natürlich hatte ich vorher keinen Termin vereinbart und musste daher eine halbe Stunde darauf warten, dass sich eine Friseurin meiner annimmt. Ich verkürzte mir die Wartezeit indem ich zu einem nahegelegenem Zeitschriftenhandel schlenderte. Spontan zog ich dort ein mir unbekanntes Fachmagazin für Design und kreatives Gestalten aus dem Regal. Ich bin neugierig geworden und nahm das Magazin mit, jedoch ereilte mich an der Kassa gleich mal ein leichter Schock als die Verkäuferin 10 Euro für dieses Heftchen haben wollte, gekauft habe ich es trotzdem.

Auf dem Rückweg zum Friseur verweilte ich kurz vor einem Laden und überlegte was wohl mit dem Wort „Schlankheitsbehandlung“ gemeint sein könnte, dass dort groß am Schaufenster stand. Mir war nämlich nicht klar, dass Schlankheit behandelt werden müsste. Wieder beim Friseur blätterte ich in einem der dort rumliegenden Modezeitschriften und mir wurde schlagartig klar, dass es durchaus Bedarf für Schlankheitsbehandlungen auf dieser Welt gibt. Diese Models in den Zeitschriften zum Beispiel müssten ihre Schlankheit dringend mal behandeln lassen. Das kann ja nicht mehr gesund sein, so schlank wie diese armen Dinger sind.

Dienstag, August 28, 2007

Aufgeregt

Da jammert die Filmindustrie andauernd "Oh je, die bösen Raubkopierer ruinieren uns das Geschäft. Fast niemand will mehr deswegen für ein Kinoticket bezahlen. Oh großer Gott hilf uns, wir werden alle untergehen!". Das mag von mir jetzt ein wenig überspitzt formuliert sein, aber im Grunde stimmt es doch, oder?.
Und dann sehe ich diese Meldung, dass die Rekordeinnahmen an den Kinokassen vom Sommer 2004 heuer noch übertroffen werden. So, nach dem ich das gelesen habe nerven mich diese Antiraubkopierspots noch mehr als je zuvor. Wenn die Filmindustrie nächstes Jahr ein paar Millionen wenig einnimmt, dann wird wieder über den baldigen Untergang lamentiert. Es gibt da ein Sprichwort das besagt: „Ein schwer beladener Wagen quietscht gerne“.

Samstag, August 25, 2007

Noch ein Spielzeug

Ach ja und weil ich gerade in so lustiger Einkaufslaune war habe ich mir auch noch den Luxus eines Grafiktabletts gegönnt. Ein lustiges Spielzeug, besonders in Kombination mit diesem Programm. Da macht malen gleich noch mehr Spass.

Bist deppart?

„Bist jetzt deppert gworden?“ waren die ersten Worte meines Bruders, nachdem ich ihm auf die Frage geantwortet habe, was ich den so großes in der großen Stadt kaufen wolle. Ich antwortete ihm nämlich auf seine Frage mit dem Wort „iMac“. Er meinte darauf hin, dass die Apple Geräte viel zu teuer seien, und dass man für weniger Geld einen leistungsfähigeren PC bekommt, mit dem man noch dazu das Gleiche machen könne. Ich muss zugeben, dass mein Bruder bis zu einem gewissen Grad Recht hat. Jedoch bieten die Macs neben ihrem schlichten eleganten Auftreten noch etwas anderes an, was ich selbst vom teuersten PC nicht bekommen werde und das ist Mac OS X.

Das MacBook ist in den letzten Monaten mehr zu einem stationären Computer mutiert. Mein normaler Arbeits-PC blieb immer öfters ausgeschaltet. Seit ich das Mac OS im Einsatz habe, ist mir Windows XP unsympathisch geworden und Windows Vista gegenüber hatte ich schon nach den ersten Berichten in den Medien eine leicht skeptische Einstellung. Nachdem ich für eine Bekannte das neue Notebook konfigurierte und somit die Gelegenheit hatte selbst in Vista eine Zeit lang rum zu klicken, war mir klar, dass ich Microsofts neues Betriebssystem erst dann einsetzen werden, wenn mir durch äußere Umstände keine andere Wahl mehr gelassen wird.

Ich werkte nur mehr am Computer mit dem angebissenem Apfel. An sich funktioniert das am MacBook mit einem externen Monitor, einer externen Tastatur und einer externen Maus ganz gut. Leider waren dann aber keine USB-Ports für andere Geräte mehr frei und auch die Festplattenkapazität des kleinen Notebooks war bald mal erschöpft. Der einzige Ausweg aus dieser Misere war die Anschaffung eines großen Apple Computers und da passte es gerade, dass die neue Generation der iMacs auf den Markt gekommen ist. Ich bin los gezogen und habe mir einen 20 Zoll iMac mit einem 2.4 GHz Prozessor geholt.

Mein erster Eindruck ist mal recht positiv. Optisch sieht der Alu-iMac sehr edel aus und im Betrieb ist er flüsterleise. Das verglaste Display mag zwar Farben kräftiger darstellen, aber dafür kann ich mein unrasiertes und ungekämmtes Antlitz bei dunklen Bildinhalten auf der spiegelnden Oberfläche gut erkennen. Dies ist zwar nicht besonders vorteilhaft, aber ich denke ich kann mit diesem Manko leben. Die superflache Alu-Tastatur finde ich wiederum ganz großartig. Durch den Umstand, dass die Tasten schön eingefasst sind, kann sich nicht so leicht Staub, Krümel und anderer Dreck darin sammeln. Nur die weißen Tasten werden auf lange Sicht wahrscheinlich nicht immer so weiß bleiben

Momentan bin ich gerade damit beschäftigt die Daten vom MacBook auf den iMac zu übertragen. Damals, als ich anfing mit dem Mac OS X zu hantieren, war das Arbeiten darin eine mühsame Angelegenheit. Schließlich war ich über Jahre hinweg auf Windows hin konditioniert worden und viele der alltäglichen Arbeitsschritte im Betriebssystem aus Redmond sind in Fleisch und Blut übergegangen. So etwas schmeißt man nicht von heute auf morgen über Bord um sich was neues anzueignen. Besonders bei den Tastenkürzel hat es zu Anfang gehapert und nicht nur einmal habe ein Programm beendet, nur weil ich ein @ eingeben wollte.

Nun habe ich mich schon gut eingewöhnt und das Mac OS X ist mir momentan viel lieber als ein Windows. Irgendwie ist alles hier im Mac so locker luftig leicht und aufgeräumt. Natürlich herrscht auch unter Mac OS X nicht immer Friede Freude Sonnenschein, denn auch wie unter Windows finden sich kleine Ungereimtheiten und es treten auch mal Fehler auf. Jedoch werden sie einem unter Mac OS X in einer charmanten Art und Weiße präsentiert, so dass es leichter fällt darüber hinweg zu sehen.

Würde man Windows nicht zum Zocken von PC-Spielen benötigen, dann hätte ich dem OS von Microsoft schon längst den Rücken zugekehrt.

Mittwoch, August 15, 2007

Böse Bewohner Teil 4

Gemein hin wird „Resident Evil 4“ der Großartigkeit bezichtigt und in diesem Zusammenhang wird auch empfohlen, dass jeder, der von sich behauptet ein halbwegs ambitionierter Videospieler zu sein, es zumindest einmal anspielen sollte. Diese Empfehlung habe ich mir nun endlich zu Herzen genommen und die Umsetzung von „Resident Evil 4“ für die Wii gespielt. Man schlüpft in die Rolle des Söldners namens Leon, der den Auftrag hat die entführte Tochter des amerikanischen Präsidenten zu finden und zurück zu holen. Die besagte Tochter wird in einem abgelegenem Dorf irgendwo in Spanien festgehalten, bewacht von einer Horde wütender willenloser Landbewohner, die einem ungebetenem Gast gerne mal vorführen, dass man mit einer Axt nicht nur Holz hacken kann. Im Verlauf des Spiels kommt man dann dahinter, dass hier wesentlich größeres am Laufen ist als nur die Entführung einer jungen Frau.

Mein erster Eindruck war: Aha, dass ist also eine Horroshooter. Die Filmsequenzen zu Beginn wurden zwar hübsch atmosphärisch in Szene gesetzt, aber ansonsten fand ich die ersten Abschnitte nicht so berauschend. Es kam zwar ein wenig gruselige Stimmung auf, wenn man durch das triste grau-braune Dorf spaziert und einem grimmig drein blickende Dorfbewohner mit ihren Hack- und Stechinstrumenten entgegen schleichen, aber das Wort Horror würde ich dafür nicht verwenden. Zumindest nicht bis zu dem Augenblick, als ich durch ein verlassenes Haus streifte, dort das Klo aufsuchte und mir da plötzlich einer dieser zombieartigen Dorfbewohner an die Gurgel sprang. In diesem Moment hätte ich mich beinahe nass gemacht. Ähnliche Szenen sollten sich im weiteren Spielverlauf noch einige ereignen. Es sind jedoch zu wenige, als dass sich ein Gewöhnungseffekt einstellen könnte, aber sie reichten aus um mich in Unruhe zu versetzten.

Nach dem ich die ersten Bossfights bestritten habe, begann sich meine Meinung über „Resident Evil 4“ kontinuierlich zu verbessern, vor allem weil sich der Schauplatz änderte. Man kommt raus aus dem tristen Dorf und kann sich unter anderem den Weg durch eine prächtige Burg frei schießen. Apropos schießen, das muss man recht oft, und wenn man nicht schön brav alles nach Munition absucht, dann kann es sein, dass die selbige einem bald mal ausgeht. Neben der vielen Action finden sich auch ein paar Rätseleinlagen, welche aber nicht weiter schwer sind. Die Steuerung geht nach einer kurzen Eingewöhnungsphase ganz locker flockig von der Hand und mit der Wiimote lässt sich ganz wunderbar auf die Gegner zielen.

Ich kann nun verstehen wieso mancherorts behauptet wird „Resident Evil 4“ sei ein kleines Meisterwerk. Mir hat das Spiel vor allem in der zweiten Hälfte sehr gut gefallen, und dass obwohl mir einige Male das Herz in die Hose gerutscht ist Aber da bin ich auch ein bisschen selber schuld. Man sollte solche Spiele halt nicht alleine mitten in der Nacht im abgedunkelten Wohnzimmer spielen, wenn man eine etwas schreckhafte Person ist.

Donnerstag, August 09, 2007

Kaaawuuummm

Eigentlich mag ich die Werke Michael Bay gar nicht. Die beiden Filme die ich von ihm kenne - „Die Insel“ und „Armagedon“- fand ich nicht wirklich ansprechend. Das konnte mich jedoch seltsamerweise nicht davon abhalten mir seinen „Transformers“-Film im Kino anzuschauen. Worum geht’s dabei? Es geht um außerirdische Roboter, die auf die Erde kommen, sich als irdische Fortbewegungsmittel mit Verbrennungsmotoren verkleiden und sich schließlich mit anderen außerirdischen Robotern um einen zunächst monströsen, dann aber ganz kleinen Würfel raufen. Klingt seltsam und ist es eigentlich auch.

Der Film „Transformers“ basiert auf einer Zeichentrickserie aus den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Obwohl ich damals schon alt genug war, um zur Zielgruppe für Merchandising zu gehören, ging diese Serie völlig spurlos an mir vorbei. Mir waren die Transformers nur in Form von Plastikspielzeug bekannt, und dass auch nur weil ich als Kind beim Stöbern in den Spielzeugregalen der Kaufhäuser hin und wieder darüber gestolpert bin. Kurz gesagt: mir waren und sind auch jetzt diese Roboter ziemlich egal.

Den Film fand ich trotzdem teilweise gar nicht so übel. Die viesuellen Effekte von „Transformers“ schauen für eine Produktion mit einem so großem Budget recht ordentlich aus und actionmäßig geht es auch richtig zur Sache. Jedoch beim großen Endkampf haben es die Filmemacher etwas zu gut gemeint. In schnellen Schnitten explodiert und splittert dort alles mögliche, sich transformierende Roboter hüpfen durch die Szenerie und das ganze Spektakel wird noch dazu mittels „Wackelkamera“ abgefilmt. Konkret erkennen konnte man fast nichts mehr. Im Grund hätte man in dieser Zeitspanne auch nur ein Farbrauschen auf die Leinwand projizieren können, es hätte keinen großen Unterschied gemacht.

Bei der Handlung waren meine Erwartung sehr sehr niedrig angesetzt. Mir schienen sich in Autos verwandelnde Roboter viel zu absurd, als dass dabei eine sinnvolle Geschichte raus schauen könnte. Aber zu meiner Überraschung blieb die Handlung die meiste Zeit über plausibel, so weit es die Ausgangssituation zu lies. Es fanden sich ein paar Dialogszenen, die mich zum herzhaften Lachen motivierten. Am Ende des Filmes hat der Herr Bay leider zu tief in den Schmalztopf gelangt und es mit dem Kitsch meiner Meinung nach etwas übertrieben.

Ein Freund von mir meinte, dass "Transformers" trotz einiger Änderungen dem Geist der Zeichentrickserie treu geblieben ist. Ich kann das nicht beurteilen. Unterm Strich ist "Transformers" ein Actionkracher mit Höhen und Tiefen, der mich zwar einerseits gut unterhalten hat, aber mich stellenweise auch Kopf schüttelnd im Sessel sitzen ließ. Von mir kriegt er auf meiner persönlichen Wertungsskala so 6 von 10 Punkten.

Montag, August 06, 2007

Blau gemacht

Wenn man in einem Beruf mit flexiblen Arbeitszeiten arbeitet, dann kann man sich manchmal, aber leider wirklich nur manchmal, die Freiheit nehmen an einem Montag zu sagen: Ihr könnt mich alle Mal am A.... lecken, ich gehe jetzt hinaus in die Wildnis und werde dort 8 Stunden lang rum wandern! Genau aus diesem Gurnd habe ich heute eine Bergwanderung unternommen:


Der zu besteigende Berg..
...von weitem,...

...etwas näher,...

...noch näher,...

...ganz nah!

das Gipfelkreuz

Landschaft

Wald, viel Wald

noch mehr Landschaft

noch viel mehr Landschaft

Heuschrecke
(das Mistvieh wollte für das Foto einfach nicht ruhig sitzen bleiben)

Eine kurze Erklärung zu den Kugeldingern in den ersten vier Fotos:
Im allgemeinen wird behauptete, dass diese Gebäude mit den Kugeln oben drauf eine Anlage zur Luftraumüberwachung sei. Ich jedoch glaube, dass diese monumentalen Bauwerke nichts anderes sind als abstrakte Darstellungen zweier Speiseeiskugeln. Das hintere der beiden Bauwerke (auf den Fotos kann man das leider nicht so gut erkennen) sieht sogar aus wie ein Männchen mit einer Speiseeiskugel als Kopf. Der unbekannte Künstler wollte damit wohl die moderne Konsumgesellschaft anprangern, welche im allgemeinen nur ans Essen denkt - ans Eisessen im besonderen - zu wenig Bewegung macht und dadurch immer fetter wird. Damit möglichst viele Menschen diese monströsen Skulpturen sehen können wurden sie auf einem Berggipfel errichtet. Somit sind sie schon von großer Entfernung aus sichtbar.

So, ich bin momentan völlig neben der Spur. Schuld daran ist wohl der schmerzhafte Muskelkater der mich seit dem letzten Kilometer der Wanderung begleitet hat. Außerdem will ich jetzt ein Speiseeis essen.

Mittwoch, August 01, 2007

*Grunz*

Die erste Juliwoche in diesem Jahr war für mich persönlich ziemlich im Arsch. Ich hatte mir nämlich irgendwas Grippeähnliches eingefangen, so mit Fieber, Halsweh und ständigem Gerotze. Also insgesamt eine ungute Situation. Zu meinem Unglück war an jenen Tagen das Wetter ausgezeichnet und nahezu perfekt geeignet für Bergwanderungen. Die vorhergegangene Regenperiode hatte für eine glasklare Luft gesorgt und die Weitsicht von den Berggipfeln aus musste schlichtweg atemberaubend gewesen sein. Ich wäre liebend gerne mit Rucksack und Kamera über die blühenden Almwiesen gesprungen, aber leider musste ich das Bett hüten.

Salbeitee trinkend rotzte ich Taschentücher voll und guckte dem Wetter vom Fenster aus beim schön sein zu. Irgendwann hatte ich die Schnauze voll, ich musste raus. Wenn mein gesundheitlicher Zustand schon keine Bergwanderung zuließ, dann sollte doch zumindest ein kleiner Spaziergang im nahe gelegenem Wald drin sein. Und so geschah es. Zugedröhnt mit Halsweh-Tabletten und abgefüllt mit Salbeitee schlurfte ich am Waldrand entlang. Rund um mich pulsierte das Leben. Leise raschelte der Wind durch das Laub. Zwischen saftigen Grashalmen reckten sich Wildblumen der Sonne entgegen und mitten durch diese Szenerie schwirrten ganz geschäftig diverse Insekten unterschiedlichster Bauart.

Meine kleine Tour führte mich zu einer Weggabelung, die an beiden Seiten von dichten Büschen und hohem Gras umwuchert war. In meinen Tagträumen versunken wollte ich gerade auf dem linken der beiden Wege weiterschlendern, als ein seltsames Geräusch an mein Ohr drang. Ich hielt an und lauschte, aber außer dem üblichen Wald- und Wiesengeräuschen war nichts ungewöhnliches zu hören. Das hast du dir wohl nur eingebildet, dachte ich mir und wollte weitergehen, aber dann hörte ich wieder dieses seltsame Geräusch, diesmal deutlicher. Es hörte sich so ähnlich an als ob sich jemand oder etwas zunächst lautstark räuspert, danach dann irgendwas rauskotzt und dabei zwischendurch versucht zu grunzen. Ich konnte mich nicht erinnern sowas schon mal gehört zu haben. Nach einer kurzen Pause ertönte das Geräusch in abgewandelter Form noch mal, dann war es wieder ruhig.

Neugierig versuchte ich den Ursprung der Laute zu orten. Ich blickte mich um. Es war nichts zu sehen. Langsam ging ich in die Richtung aus der das Geräusch zu hören war. Es ertönte noch mal. Diesmal hatte sich noch ein Schmatzen dazu gesellt. Der Verursacher musste sich in meiner unmittelbaren Nähe irgendwo vor mir befinden. Vielleicht in den Büschen. Angestrengt starrte ich ins wild wuchernde Grün. Erkennen konnte ich nichts. Inzwischen machte sich meine Fantasie selbstständig und in meinem Kopf formte sich das Bild eines großen blutrünstigen Ebers, der hinter den Büschen gerade einen frisch erlegten Schwammerlsucher vernascht, sich aber jedoch unglücklicherweise am linken Schuh seiner Beute verschluckt hat und sich nun bemüht diesen wieder hoch zu würgen. Ich versuchte dieses gruselige Bild aus meinem Kopf zu schütteln, als plötzlich das Geräusch nochmals erklang. Diesmal ganz laut und ganz nah direkt hinter mir. Erschrocken fuhr ich herum.

Da stand sie dann, die Ursache für das Geräusch, es war kein blutrünstiger Eber, sondern ein kleiner Igel. Er hatte sich mitten auf den Weg drapiert und starrte mich nun mit seinen dunklen Knopfaugen an. Ich meinte Ärger und Verachtung darin wahrnehmen zu können. Als ob er jetzt beleidigt auf mich wäre, weil ich ihn erst so spät bemerkt habe. Er gab einen kurzen Grunzer mit nachfolgendem Geschmatze von sich, so quasi als Beweis dafür, das er es war, der die ganze Zeit über diese mysteriösen Laute von sich gegeben hatte. Anscheinend blieb mein zweifelnder Blick nicht unbemerkt. Schließlich setzte sich der Igel wieder in Bewegung und trottete im gemütlichen Tempo zum nächstgelegenem Busch und verschwand darunter.

Über mich

Mein Bild
Über mich? Mhhh...wo fange ich an?..... Ach, ich las es lieber bleiben.

Gezwittschere

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